Ausgabe 
26.4.1817
 
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Bekanntmachungen.

1) Es wird hierdurch öffentlich be­kannt gemacht, daß mehrere Hundert Malter Waizen, welche auf den herr­schaftlichen Speichern zu Bingenheim und Butzbach liegen, Montag den 28ren d. M. Nachmittags um 2. Uhr aufda- hiesigem Kanzleibau an den Meistbie­tenden gegen alsbaldige Zah, lung parthieweise verkauft werden sollen.

Giesen den 24ten April 1817.

Die Deputation der StaakSunterstü- tznngs - Anstalt.

v. B u r t. Dr. Zimmermann.

2) Da der Burger und Schuhma­cher Peter Ziegler dahier entschlossen ist, sein in der Caplansgaffe stehendes Wohnhaus, mit Zugehör, neben Mau­rer Werner, öffencUch versteigern zu las­sen ; so wird zu dieser Versteigerung Termin auf Montag den 5ren Mai des ' Nachmittags 2 Ubr in der Behausung der Frau Waldinspector Wormbsec an­beraumt, in welchem die Bedingungen cröfnet werden sollen.

Giesen am 25ten April 1817.

Grosherzogl. Hess. Stadt-Amtsse- cretariat das.

S t a u d f n g e r.

5) Auf Ansuchen des Burgers und Schuhmachers Philipp Hoch Ehefrau dahier soll die derselben zustehende Werkstatt nebst dazu gehörigem Hin- tergarten, neben Peter Pistor, Montag den öten Mai des Nachmittags um 2 Uhr kn der Behausung der verwrttwe- ren Frau Waldinspector Wormbser, auf LJahre an den Meistbietenden verlie­hen werden.

Giesen am 25ten April 1817.

Grosherzogl. Hess. Stadt-Anttsse- crekariat das.

S t a u d i n g e r.

4) Die der einzigen Tochter des verstorbenen Müllers Caspar Müller zu Großenbuseck zugehörige, von hoch­löblicher Universität Giesen in Erbteihe bekommene, sogenannte Spitzmühke bei Großenbuseck, bestehend aus einem zweistöckigen geräumigen Wohnhaus, ei­nem Nebenbau, Scheues, Stallung und Backhause, zwer Mahl- und einem Schlaggang, nebst Hofraithe und dazu gehörigen 31/2 Morgen Aecker, Wiesen und Gärten, sodann 6 Morgen in Gro- ßenbusecker« Gemarkung gelegener Et- genthumsgüker, an Aecker, Wiesen und Gärten, sollen auf Ansuchen der, dec besagten Spitzmüllerischen Tochter an- geordneten Vormünder, mit Genehmi­gung der Lehnsherrschaft und Großher- zogl. Hess. Hofgerichls in Giesen

Dienstag den 29ten April Mor­gen ds 10 Uhr

in der Mühle selbsten unter den als- stann bekannt gemacht werdenden Be­dingungen öffentlich meistbietend ver­steigt werben; welches man mit dem Anfügen zur Kenntniß des Publicums bringt, daß sich auswärtige Liebhaber wegen ihrer Zahlungsfähigkeit zu legi- timiren haben.

Großenbuseck den 28. März 1817« Großherzog!. Hess. Freiherrlich v. Buseckisches Justiz-Amt daselbst.

Reiz.

5) Nachdem der Gemeindsmann und Einwohner Georg Schmidt zu Allendorf an der Lahn, wegen seiner liederlichen und verschwenderischen Le­bensart, nach vorgängiger Untersu­chung und geschehener Berichtserstat­tung, von Grosherzogl. Hess. Hofge­richt zu Giesen förmlich für einen Ver­schwender erklärt, und wegen Verwal­tung seines Vermögens ein Cvraror bestellt