Herrn Major Schenck und Frau Advokat Manbergerin gelegene Wohnhaus nebst Hinterbau Grund und Boden/ künftigen Donnerstag den 8ten dieses Monats Nachmittags 2. Uhr in dem Gasthaus zum Löwen, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich versteigert werden soll \ so wird dieses allen Kauflustige» hiermit bekannt gemacht. Giesen den Iren Mai 1817*
Vermöge Auftrags.
Langsdorff, Universttats-Secretair*
4) Da der Burger und Schuhmacher Peter Ziegler dahier entschlossen ist, sein in der Caplansgaffe stehendes Wohnhaus, mit Zugehör, neben Maurer Werner, öffentlich versteigern zu lassen ; so wird zu dieser Versteigerung Termin auf Montag den 5ten Mai des Nachmittags 2Uhr in der Behausung der Frau Waldinspector Wormbser anberaumt, in welchem die Bedingungen eröfnet werden sollen.
Giesen am 25teu April 1817.
Grosherzog!. Hess» Stadt-Amtsft- cretariat das.
S l a u d i n g e r.
5) Auf Ansuchen des Burgers und Schuhmachers Bh-lipp Hoch Ehefrau dahier soll die derselben zustehende Werkstatt nebst dazu gehörigem Hin- lergarten, neben Peter Pistor, Montag den 5ten Mai des Nachmittags um 2 Uhr in der Behausung der verwittwe- ten Frau Waldinspector Wormbser, auf 6Jahre an den Meistbietende» verliehen werden.
Giesen am 25ten April 1817.
Grosherzog!. Hess. Stadt-Amtsse- cretariat das.
S t a u d i n g e r.
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6) 506Stück tannene Bohnenstangen, und eine eichene Waschdütte mit eisernen Raiffen, zu 24 Last Wa>ch, sind allhier zu verkaufen- Bei wem, erfährt Ma» bei Ausgebern-
7) Eine sehr dauerhafte, noch we- ttig gebrauchte viersitzige ganz bedeckte Chaise, mit eisernen Achsen, so wie eine gute Halb-Chaise / auch ein vollständiger Leiterwagen/ Pflug, Cgge und sonstiges Geschirr, bin ich willens aus dec Hand zu verkaufen*
Giesen den 2ce»Mai 1817- Z. M. Flett.
L) 25 bis 30 Centner Heu, besonders gut eingeerndtet von den Zähren 1815 —1816 , sind allhier zu verkaufen , und der Eigenthümer bei Ausgeber» zu erfahren*
9) Eine ansehnliche Parthie gutes Heu, auch mancherlei Gattung Stroh, hat allhier jemand zu verkaufen. Ber Ausgebern dieses erfährt mau bei wem«
10) Meine Geschäfte erlauben mir in diesem Augenblick nicht , ferner Gäste mit Wein in meinem Hause zu bewirthen, welches ich hierdurch mit dem Beifügen bekannt mache, daß ich fortfahre, Wein im Großen zu verkau- ken , und äusser dem Hause im Kleine» zu verzapfen.
Giesen de»2te»Mai 1817,
Ch. Dietz.
11) Die Ehefrau des hiesigen Zim- Mergeftllen, Ludwig Sckmitt, eine ge- bohrne Bollbach, offerirt ihre Dienste bei Kranken als Aufwärterin. Zugleich erbietet sie sich, verstorbene Personen zu ent - und anzukleibm,
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