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-öffentlich versteigern zu lassen; so wird zu dieser Versteigerung Termin auf Dienslag den 4te» künftigen Monat März des Nachmittags um 2. Uhr in der Behausung des Burgers und Kü­fers Philipp Herbert Witlwe anbe­raumt, in welchem Die Bedingungen be­kannt gemacht werden sollen.

Giesen den 13teuFebr. 1817.

Gcosherzogl. Hess. Stadt-AmLsse- Lretariat das.

Stau din ger.

8) Nachdem des Burgers und Schuhmachers Eberhard Dietz Wiktwe freiwillig entschlossen ist^ ihr Wohn­haus neost Zugehör in den neuen Bauen Nro. 254-, neben Frau Kanzellist Bin- zec öffentllch an den Meistbietenden versteigern zu lassen^ so wird hierzu Termin auf Donnerstag den 13fen März des Nachmittags um 2 Uhr auf dahiesigrm Rarhhaus anberaumt, in weichem die Bedingungen bekannt ge­macht werden sollen.

Giesen den 20ten Febr. 18j7.

Grosherzogl. Hess. Stadt-Amtsse- crekariat Das.

S r a u d i n g e r.

9) Auf Verlangen des Herrn Amts- verwaliers Köhler von Trarß an der Lumda, gegenwärtig in Butzbach wohn­haft, soll die demselben eigenthümiich zustehende, dem Müller Philipp Bal­thasar Keßler in Erbleihe gegebene und bei Großenbuseck gelegene Mühle, die Spitzmühle genannt, bestehenbin zwei Mahl - und einem Schlaggang, geräu­miger Wohnung, Scheuerund Stal­lung, nebst dabei liegenden Aecker, Wie­sen und Gärten, von zusammen 4 Mvr« gen 32Ruthen, mit Bewilligung Des Erbieihbeständers Müller Keßler

Donnerstag den 24ten April a, c.

Morgends 9 Uhr

in der Mühle selbsten, unter den als­dann bekannt gemacht werdenden Bes dtnguugeu, öffentlich meistbietend ver­steigert werden.

Indem man die Liebhabere hierzu einiabet, wird zugleich bemerkt, daß nur diejenige auswärtige Stetglustig« ^ugelajjeu werben können, welche sich wegen ihrer ZahiUngSfähigkeit Durch glaubhafte Zeugnisse auswetien werden.

Großenbuseck den 18. Febr. 1817.

Großherzogl. Hess. Freiherrlich v. Lusecklsches Justiz - Amt Daselbst.

Aei z.

10) In Rodheim, im Grosherzogl. .Hess. Land-Amt Gresen, betreibt Pfar­rer Vonhaußen zu Volpertshausen , ein Alaun - und Vitriol-Bergwerk, wel­ches ein Dungmittcl liefert, das nach Llelfältig -angestellkeu Proben, den Gyvs weit übertrifft. Denjenigen Land - Oeconomen , welche sich Dieser Dung - Asche mit Nutzen bebieuen wol­len , dient folgendes zur Nachricht:

1) Zu e«nem mit allen Sorten Klee besaamten Viertel, oder 40 Ruthen Land, werben 2Centner erfordert.

2) Eben so viel auch auf 40 Ruthen dürren und moosrgten Wiesen.

3) Die Wiesen und der Klee wer­den in denen Monaten März, April und May damit bestreuet.

4) Diese Asche, wenn sie gehörig wirken soll, muß eben so, wie auch die Frucht auf Aecker und Wiesen gesäet werden.

5) Der Klee wird durch dieses Dungmiktel weit Hetzer, als mit Gyps, mergelt auch nicht wie dieser das Land ,aus, und das Vieh stößt auch nie da­von auf, wie von dem Klee.

6) Dieses Dungmiktel thut ferner auf moosigten und dürren Wiesen eine unbeschreibliche Wirkung. Es vertilget

alles