Ausgabe 
31.12.1816 Zimmermannsspruch
 
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mdeß sich ob ihrer fröhlichem Reihen die Alten verjüngend mit erfreuen und bei manchem / in diesem großen Saale der Erholung und Frohsinn geweihten Mahle reichen sich die gebildeten Stande sittlich vereint traulich die Ha^de, kurz ein Bestreben wird hier nur seyn, sich weist/ mit Anstand/ des Lebens zu fteun.

Bekanntlich machts aber dem Menschen-Geschlecht sogar Gott Vater nicht immer recht;

natürlich setzt sich auch dieses Haus schon jetzt gar mancherlei Kritik aus.

Dem daucht der Saal für Darmstadt zu klein / und jenem gar zu finster zu seyn, der tadet der Zimmer engen Raum und jener sagt: sie heizen sich kaum;

einem fünften sind die untern Gänge nicht hell genug, dem sechsten zu enge; der Schnee, hört man den siebenten singen? in den Höfgen wird die Gemächer durchdringen;

rmch jedem Regen, ruft der achte aus

steht unter Wasser das ganze Haus;

viele andre aber tadeln laut, daß rnan's nicht mitten auf den Markt gebaut» Nur ein bischen Geduld noch, liebe Herrn!

der Zeitpunkt ist ja nicht mehr so fern, frs das Haus fertig ist von Außen und Innen