Für dm Ernst pflegst düs menschliche Lebm Mderl nur zu viel Stoff zu geben, And der Arbeit, Sorgen und Beschwerden giebts bekanntlich genug auf dieser Erden» Der Mensch soll aber nicht allein ein bloßes Lastthier hienieden seyn, die Natur schon hat ihn angewiesen sein Daseyn in Freude zu genießen, und billig darf nach der Arbeit Lasten er, sich zu neuer Zu stärken, rasten» Der Erholung und feineren Geselligkeit ist drum dieser stattliche Bau geweiht.
Im Bund mit den Schwestern, den holden Eamönen, die das Leben Zur Poesie verschönen, wird künftig in diesen weiten Hallen nur sittlicher Freude Ruf erschallen» Die Meister-Stücke seltener Geister SinrP und Gefühle beherrschender Meister von Mozart, Beethoven, Gluck und Haydn re» werden durch Zauberklang der Saiten hier manchen Frohgenuß Euch bereiten.
Hier erhebt einst manche Meisterrede und manches Gedicht von Schiller und Göthe und andrer Künstler in Ernst und Scherz der Hörer empfänglichen Geist und Herz.
Hier eint sich der Mädchen und Jünglinge Kranz zu vernünftgem Genüsse von Spiel und Tanz


