Das Jahr ist unS verschwunden. Der Welle gleich im Bach. Denkt seiner heitern Stunden, Denkt seiner trüben nach! In diesen und- in jenen, Bei Freud' und Trauerthranen, Bracht' es doch großer Gaben viel Und führte hin zum schönem Ziel.
In stetem Wechsel kreiset Des Menschen kurze Zeit; Er blühet, altert, greifet Und geht zur Ewigkeit. Bald schwinden selbst die Schriften Auf seinen morschen Grüften, Und Schönheit, Reichthum, Hoheit, Macht Sinkt mit hinab in Todesnacht.


