Ausgabe 
29.7.1815
 
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genden Monats, des Vormittags von 7 bis 9 Uhr so gewiß bei der unterzeich- rieten Behörde abzugeben haben, als sie sich sonst gewärtigen müssen, daß Lei Gleichstellung der Einquartierungs- Lasten, keine Rücksicht auf sie genom­men werden wird.

Giesen, den!5tenJu!y 1815.

Großherzogl. Hessisches Etap­pen- Commissariat das.

Emmerling.

vt. Franz-

2) Nächstkommenden Dienstag den Iten künftigen Monats August, Mor- gends 9 Uhr, sollen auf dem Büreau Großherzogl. Landeskriegs-Kosten-Com­mission, mehrere Stücke Tuch von wei­ser, dunkelgrüner, dunkelblauer und scharlachrother Farbe, von verschiede­ner Größe und Güte, desgleichen eine beträchtliche Anzahl vergoldeter Rock­knöpfe, 9 Paar weise wollene Socken iinb 13 Paar neue Militarschuhe, öf­fentlich, gegen baare Zahlung, an den Meistbietenden verstrichen werden, wel­ches hierdurch zur allgemeinen Kennt­nis gebracht wird.

Giesen den 26tenJul. 1815.

Großherzogl. Hess. Landeskrkegs- Kosten-Commisston das.

Pr. Büchner. Reuß.

vt. Goldman»«

3) Die bei dem zweiten Bataillon Gros- und Erbprinz der Grosherzog, lich Hessischen Truppen als Staabs- Marketender angestellte Valentin Kolbe, aus dem Amt Nidda, und Johann- deke, aus Winterberg, im Herzogthum Westphalen, sind, gegen Cautionslei- stung, in Aufträgen vom Grosherzogl. Hess, im Felde stehenden Truppencorps nach Darmstadt abgeschickt worden. Und gehen in 8 bis 10 Tagen wieder zu erwahrmm Tklrppencyrps m hm «h,

Sie erbieten sich, sowohl leere, als auch mit Geld beschwerte Briefe, dahin mit# zunehmen, und bestens zu besorgen. Man beliebe solche auf dem hiesigen Grosherzogl. Post-Comtoir, oder bei dem Burger und Wirth Ludwig Busch, an der Hintergasse, abzugeben.

Giesen am 28ten Jul. 1815.

4) Wild - und Teutsch Sohlleder, auch Brandsohlleder, schwarz u. braun Zeuchleder, Küh - und Rindsleder, schwarz und braun Kalbleder, schwarzer und farbiatcr Saffian, schwarz lakirt Rinds- und Kalbleder, farbigtes und braunes Schaafleder, ist sowohl im Ganzen, wie auch in kleinen Stücken ausgeschnitten, um billige Preise zu ha­ben, bei

Andreas Sack, Rothgrrbermeister, wohnhaft am tiefen Weg in 9tro. 452.

5) Ein ganz nach der neuesten Are gearbeiteter Schreib-Secretar ist bei Mir zu verkaufen.

Jacobi, Schreinermeister, wohnhaft an der Stadtporte.

6) Eine grose geräumige mit zwei Fruchtboden versehene Scheuer, ist da- yree zu verlehnen, und das Nähere bet Ausgebern zu erfragen.

7) Drei Sorten französische Brand, weine, ferne Liquer, Mallaga- und ro, the Werne, sind allhiek zu haben bei

Lector Borre.

8) Da das im vorigen Wochen, blatt angezeigte Scheibenschiessen im Wald, wegen der starken Einquartie­rung nicht gehalten werden konnte, so wird solches, wann <s dir M-i-rung erlaubt.