Ausgabe 
22.7.1815
 
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) 127 (

1/4 M. 39 R. 6 Sch. Acker an der alten Marburger Strafe, an Frie­derich Muller , giebt 2Mcst-, mech zur Kellerei, istzehndfrei, und hat Erbsen /

3/4 M. 3-R. 6 Sch. Acker , stößt auf den Hoddergraben, an Johannes Noll, giebt 2Mest. 3Gefch. un- siändig dahin, hat Waitzen,

1/2 M. 28 R. 5 Sch. Acker über dem Crofdorfer Weg, an Conrad Si­mon, hat Hafer ,

1/4 M. 20 R. 4 Sch. Acker am Schied, gesbrunner Weg, neben JacobMay, giebt halben Flfcherzehnden/ hat Korn,

1/4 M, 38 R. 21/2 Sch. Acker am Wießmarer Weg, an Wilhelm Hin­kel, i|i mit Dtckwurzeln bepflanzt/

ck/2M. 14 N. Acker linker Hand am Crofdorfer Weg / an Oretrich Mül­ler und Hrn. Postmerster Kempf, giebt 2Mest. med. dem Hrn, v. Oynhaufen, hat Gerste,

1/4 M. 5R. 111/2 Sch. Acker/ stößt auf den Barresgraben/ an Jost Philipp Müller, halb zhdfr. und hat Korn / - -

fallen sammt der darauf befindlichen Erndte, Montag den 25tcn drefes Mo­nats des Nachmittags um 2 Uhr in der Behaufung des Weinwirth Loos, öffent­lich an den Meistbietenden verkauft, «nd die nähern Bedingungen im Ter­min bekannt gemacht werden.

Giefen den 13ten July 1815.

Grosherzogl. Hess, Stadt-Amtsfe, cretariat dasi

Staudinger.

3) Die Wirthfchaft und Oecono- mie unsers Balthafar Seipp, ist von unserem Weinhandel, welcher feit dem Iten Jan. d. I. an, laut Circulair un­ter der Firma von Balthasar Seipp et Gebrüder Asmus besteht / getrennt.

und da wir unser Comptoir aufunstre Wall-Anlage verlegt haben, so ver­fehlen wir nicht, ein geehrtes Publi­cum hiervon zu benachrichtigen, und diejenigen unserer Freunde, welche uns rn Hinsicht des Weinhandels mit Auf, tragen rc. beehren wollen , dahin, und was die Wkrthfchafe und Oeconomie angeht, an Balthafar Seipp zu wen­den. Giefen am 20ken Jul. 1815.

Balth. Seipp et Gebr. Asmus.

. 4) Drei Sorten französifche Branh- weine, feine lüquer, Mallaga - und ro, the Weine/ sind allhier zu haben bei

Lecror Borre-

6) Gute Holländische Häringe sind bei mrr angekommen, und das Stück a 6. und 8ckr. zu bekommen.

Giefen den 19ten Jul. 1815,

Z. Henslee,

6) Zwei Stubeu, eine Kammer, verschlossener Boden und verschloßener Keller, sind zu vermiekhen, wovon de« Iken October Best; genommen werde« kann. Bei Ausgebern ist das Nähere zu erfahren-

7) In der Wallthorstrase in Nro. 160. ist in der mittleren Etage eine Stube, Kammer, Küche, Holzplaz, und Theil am Keller, zu vermierhen.

8) Sonntags den 23ken dieses Mo­nats nach geendigtem Gottesdienst, wird ein Scheibenschiessen mit Pürfch-Büch- sen, im Wald, am Anneröder Weg, gehalten werden. Für Erfrischungen und Tanzmusik werbe ich besorgt seyn. Sollte die Witterung ungünstig ftyn, bleibt es bis auf den 30ten dieses aus, gesezk.

Johann Philipp Wagner.

Got,