Ausgabe 
13.5.1815
 
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helfen, so wurde demselben befohlen, ohne Unterschied der Person keine Briefe oder Pakets ohne Bezahlung abzugeben, sondern bis zum ersten Posttag zurück zu behalten.

Auf eine ähnliche Weise wird mit denen abgehenden Briefen und Pakets verfahren werden, welche öfters nur mit der Halste des Portos auf das Postamt gebracht, und den andern Tag den fehlenden Betrag nachzuzahlen ver­sprochen, a-ber nicht gehalten wurde,

Giesen am Ilten Mai 1815.

Grosherzoglich Hessisches Post- Amt dahier.

5) Seit meines Vaters Tode be­findet sich in meiner Verwahrung ein groser Pack Akten und Urkunden, meh­rere Prozesse der Familie von Nordeck zur Rabenau ( unter andern gegen die Gemeinde Weitershain, gegen die Fa­milie von Milchling, gegen von Mün- chische Testaments - Erben,) betreffend. Ich ersuche denjenigen, welchem diese Akten gehören, sie baldigst bei mir ab­holen zu lassen.

Ja up.

6) Wer Creuzers Symbolik und Mythologie Bd. 1 4 , in dünnem Pappeband, röthlichgrau und grüngrau überzogen, von mir geliehen hat,"wird ersucht, mir dies Werk bal, digst wiederzuzustellen. Da es aber auch vielleicht nicht ausgeliehen worden, sondern zufällig weggekommen ist, so würde mir durch Nachweisung, wenn jemand davon wüßte, ein Gefallen ges fchchen.

Der Professor Welker.

nem neuerlichen Abmarsche beauftragt, in seinem Namen allen dahiesigrn Ho­noratioren, wie auch übrigen Einwoh­nern , für die bisherige ausgezeichnet gute und freundschaftliche Behandlung recht herzlich zu danken, ihnen ein Le­bewohl zu sagen und respeetive deren ferneren gütigen Wohlwollen bestens zu empfehlen.

Giesen den lltsn Mai 1815.

A m e n d , Staabsauditeur,

8) Um Irrungen vorzubeugen, zeige ich hiermit an, daß ich nicht mehr bei Hrn. Rathschöff Grosmann, son­dern bei dem Wirth Schneider auf der Mausburg wohne.

F. Boehm, Hofgerichts - Advokat.

9) Ein junger Mensch , der eine leserliche Hand schreibt, wünscht als Scribent angestellt zu werden, oder auch als Lehrling in eine Handlung eintreten zu können. Nähere Aus­kunft ertheilt Ausgeber dieses Blatts.

10) Nachdem Laube, deSJuden Löt- Meyer Werrhheimers Tochter, bei ih­rer Veryeirathung mit dem hiesiger? Schutzjuden Joseph Herz Homburger die Erklärung abgegeben har, wie sie mit diesem ihrem Ehemann keinen ge­meinschaftlichen Handel zu führens ge­sonnen seye, sondern sich ihre weib­liche Rechtswohlthaken Vorbehalten wolle, so wird dieses Mr Nachricht hierdurch bekannt gemacht.

Giesen den 30ten Mar; 1815» Grosherzog!. Hess Stadt-Amt. a y ß.

7) Das Officier-Corps des dahier in Garnison gestandenen Grosherzog- lichen Leibregiments hat mich bei sei­

11) Eine sehr schöne und auch gut meubline Stube, die sogleich bezogen werden kann, ist in der WMHorstrase r»