Ausgabe 
2.9.1815
 
Einzelbild herunterladen

aßt# fit gutem Zustand sich befindet, übrigens hiervon alljährlich 13. Achtel 3 Mesten 61/2Gesch. Korn und eben so viel Gerste zur hochlöblichen Univerff- täts i Vogtei Giesen entrichtet wird, und auswärtige Liebhaber ihre Iah- tungsfa!>igkeit durch amtliche Certifi­rate nachzuweisen haben.

Grosenbuseck den lOteuAug. 1815.

Grosherzogl. Hessisches Justitz- Amt der Freiherr» von Bu- feck das.

Reiz.

2) Nachdem Heinrich Müllers Wittwe dahier entschlossen ist, ihr be­sitzendes Wohnhaus mit Iugehör, auf dem Selzersweg, neben Hrn. Oecono- mus Fischer und Leinweber Winter, an den Meistbietenden verstreichen zu las- fcn j so wird zu dieser Versteigerung Termin auf Dienstag den 12ten Sep­tember des Nachmittags um 2 Uhr in der Behausung des Weinwirrh Loos anberaumt, in welchem die näheren Be­dingungen eröfnet werden sollen.

Giesen den 30ken Aug. 1815.

Grosherzogl. Hess. Stadt-Amtsfe- cretariat das,

S t a u d i n g e r.

3) Da des Sattlermeister Friedrich Jung Wittwe dahier freiwillig entschlos­sen ist, ihr Wohnhaus nebst dazu ge­hörigem Stall und Scheuer, neben Zollverwalter Rumpf und Metzger Wei- digs Wittwe verstreichen zu lassen; so wird zu dieser Versteigerung Termin auf Dienstag den 12. September des Nach­mittags um 2 Uhr in der Behausung des Weinwirth Loos anberaumt, in wel­chem die nähern Bedingungen eröffnet werden sotten.

Giesen den 24ten Aug. 1815.

Grosherzogl. Hess. Stadt-Amtsse- cretariat das.

StaudiklLkk.

4) Nachöeme der nächste auf den 4ten October fallende hiesige Michaelis­markt, wegen denen jüdischen Feierta­gen , auf diesen Tag nicht gehalten wer­denkann, somit auf 8 Tage weiter, als den Ilten October verlegt worden; so wird dieses zur Nachricht hierdurch be­kannt gemacht.

Giesen den 3Oten Aug. 1815.

Grosherzogl. Hess. Stadt-Amt- R a v ß.

5) Unterzeichneten Ist ein Vorrath von Linnen -Tuch von ihrer gehabten Lieferung geblieben, das zum Tapezie­ren und für Schneider zum Wattiren brauchbar. Sie offeriren es zum Ver­kauf im billigsten Preis.

Giesen den Iten Sept. 1815.

Heinrich Schneider et Compagnie.

6) Zwei Stuben, zwei Kammern, Küche, verschlossener Boden und ver­schlossener Keller, sind zu vermiethen, wovon den Iten October Besiz genom­men werden kann. Bei Ausgebern ift bas Nähere zu erfahren.

7) In den Neuenbauen ist eins Stube mit und ohne Meubles, zu ver­miethen. Ausgeber dieses sagt wo?

Gottesdienst am 3. Sept.

In der Burgkirche. Morgens Herr Superintendent Palmer. Nachmittags Herr Dr. Engel.

Morgen den 3. Sept, haben das Frischbacken, die Bäckermeister: Noll, am Wallkdor, Löber, in der Neustadt, und Schäfer, in der Löwengasse.

Ein - und Auepasstrte.

Am 25. Aug. Hr. Oberforstrath El- genbrod, aiis Darmstadt. Hr. Schel-

demanll