Ausgabe 
27.11.1813
 
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4) Im weissen Roß dahier ist das Logis, welches Frau Majorin Götz bis-

fieng es an zu frieren, die Bürger muß­ten den 9ten Nov. auf dem Wallgraben rissen.

(Der Verfolg künftig.)

Bekanntmachungen.

1) Das von dem verstorbenen Bur­ger und Bäckermeister Christian Ju- gard dahier nachgelassene Wohnhaus, soll nebst der Scheuer und den Schwein­ställen, Montags den 6tenDccember des Nachmittags um 2 Uhr auf dahie- sigem Rathhaus auf 9 Jahre an den Meistbietenden verliehen werden, wel­ches mit. der Bemerkung zu Jedermanns Nachricht bekannt gemacht wird, daß der Einsatz im Haus für den Johan­nes Jugard Vorbehalten bleibt.

Giesen den 26ten Nov. 1813.

Gcosherzogl. Hess. Stadt-Amtsse- cretariat das.

Staudinger.

2) Daß Jüdel, die Braut des Schntzjuden David Katz zu Steinbach, die Erklärung vor Gerichte gethan, mit ihrem künftigen Mann nicht ge- meinschaftlich zu handeln und seiner Verbindlichkeit aus dessen Handel we­gen nicht mit einzustehen, wird hier­durch bekannt gemacht.

Giesen am 31ten Octbr. 1813.

Grosherzoglich Hessisches Land- Amt.

F o l i e n i u s.

3) Es ist das Adolphische Haus in den neuen Bauen, entweder ganz, oder zu zwei vollständigen Wohnungen abgekheilt, zu vermicthen, und kann sogleich bezogen werden. Nähere Be­dingungen sind zu erfragen beym

Grosherzogl Hofgenchts-Advo- caten Bender.

her bewohnt, zu vermiethen, und kann in 8 Tagen bezogen werden.

5) Ein gebrauchtes Pferdegeschirr wird billig zu kaufen gesucht. Von wem, erfährt man bei Ausgebern.

6) Aechte Holländische Häringe, das Stück 12 fr. sind zu haben bei Friedrich Heusler in der Neustadt.

Nachricht

an das verehrliche lesende Publikum.

Vor einiger Zeit machte ich in die­sem Blatte bekannt, daß ich die ehe­mals Tasche ct. Müller sch e und Kriegersche Leih- und LesebibUo- thck erkauft habe, daß darüber ein neuer vollständiger Katalog geordnet und nebst der Fortsetzung gedruckt wer­den solle. Dies ist nun geschehen, und der 4153 Nummern enthaltende Kata­log , dessen Vorberichk die Lese-Bedin­gungen enthält, ist sowohl in meiner Handlung als bei der Lesebibliothek selbst, um 16 fr. zu haben. Da ich ge­hindert bin, das Institut in meinem Hause aufzustellen , so bleibt es v o r der Hand noch im bisherigen Lo- fale, dem Frechschen Hause auf dem Kirchenplatze ausgestellt. Das verehrte lesende Publikum ersuche ich daher, sich in allen, dies Insti­tut betreffenden Wünschen und Angelegenheiten, dahin zu wenden. Ich werde dasselbe mit aller Sorgfalt fortfetzen und mit dec neuesten belle­tristischen Literatur vermehren. Hr. Wilhelm Schmitt, dem ich unter Bei­behaltung der Firma : Heyersch» Lesebibli othek, die Verwaltung derselben übertragen habe, wird, sich beetfern, durch Ordnung und Gefällig­keit die Zufriedenheit des verchriichcn Publikums zu gewinnen, und ick em­pfehle

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