Ausgabe 
13.11.1813
 
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von Grofenbuseck, zu wissen nöthig hat, wer an diese Vermögens-Masse rechtliche Forderung zu machen hat; so werden sämtliche Gläubiger der er# sagten Johannes Schneiderischen Ehe# leuten aufgefordert, in dem auf

Donnerstag den 10ten Nov. a. c.

Morgens 9 Uhr

ad liquidandmn anberaumten Termin vor Amt dahier, entweder in Selbst# Person oder durch genugsam Bevoll# mächligte zu erscheinen und ihre An# spräche so gewis anzuzeigen und llquldo richtig zu stellen, als sie sonst hiermit weiter nicht gehört, vielmehr abgewie­sen werden sollen.

Grofenbuseck den löten Oct« 1813.

Grosherzogl. Hest. Freiherr!, von Buseckischeö Justiz-Amt da­selbst.

Reiz.

II.

Der Einwohner und Gemeinds- mann Wilhelm Schmidt dahier zu Gro- senbuseck, hat so viele Passivfchulden contrahirt, daß zu Tilgung derselben, dessen Aktiv-Vermögen bei weitem nicht anreichet; es ist daher von Grosner­zogi Hofgericht zu Giesen der fvrm- liehe Concurs erkannt, und zugleich verordnet worben, daß in tfermino 11- qiiidatlonis zuvor die Güte angelegent: lichst versucht werden soll. Da nun der Xiqnidations Termin auf

Montag den 22ten Novbr. a. c.

Morgens 9 Uhr anberaumt worben; so werden alle, sowohl bekannte als unbekannte Gläu­bigere des ersagten Wilhelm Schmidt hierdurch geladen, alsdann entweder in Person, oder durch genugtam Be­vollmächtigte welch leztere auch über die zu versuchende Güte beauftragt seyn müssen vor unterzeichneter Stelle zlt erscheinen, und ihre Forde­rungen so gewiß anzuzeigen und liquid

zu'stellen, auch des Versuchs der Güte sich zu gewärtigen, als sie ansonsten mit ihren Forderungen von der Masse ausgeschlossen, und damit weiter nicht gehört werden sollen.

Grosenbuseck den 19ten Oct. 1813.

Grosherzogl. Hess. Justiz-Amt der Freiherrn von Buseck da­selbst.

Reiz.

Bekanntmachungen.

1) Aus ausdrücklichen Auftrag Sr. Excellen; des Königl. Preussischen Ferd# Marschall Frcyherrn von Blü­cher macht dec Unterzeichnete össent# lieh bekannt:

1)-Daß Se. Excellen; der hiesigen Universität nicht nur den Schutz von Seiten Oer hohe» Allurten im allgemei­nen , sondern auch insbesondere Ihre eigene kräftige Uuteritüßang in vor- iommenden Fällen auf oaö humaniie und liberalste zuzusichern Die Guave hatten;

2) Daß die Vorlesungen nunmehr nicht den 8ten , sondern den löten die­ses Monats um so gewisser ihren An­fang nehmen werben, Du dis dorthin die Durchmärsche der allurtrn Armeen durch hiesige Gegend beendet seyn wer­den, und Ee. Excellenz der HerrFeld- marschall sodann als Beweis Ihres Ho­heit Schutzes für die hiesige Stabt die möglichste Schonu g tu Rücksicht der Einquartirung zu versprechen die Gnade halten.

Giesen den 5ten November 1813.

Dr. G. Kämmerer, Major und Professor d. Z. Rector.

2) Es sind diesertags ein Paar Ochsen und 6Kühe dahier eingebrächt worden, welche wahrscheinlich bv ö# leuten