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serhalb annoch daS Nöthige bekannt

Machen Wied.

Marburg den 13fen May 1813* Clemens.

Königlich Wesiphälischer Domain neu Veeistcareur.

2) Das den Erben der verstorbenen Opfermann K.aiiingS Wittwe zugehö­rige in der Flügelsgaste gelegene Wohn­haus nebst allen Zugehör, soll unter annehmlichen Bedingungen verlchnt werden, und kann sogleich bezogen wer­den. Weitere Auskunft erlheiien Schuh- machermeister Moog und Acciftr Stroh.

3) In Nro. 579. ist ein Logis zu vermierben, welches bis zum Monats) August d. I. bezogen werden kann. Es besteht in drei geräumigen Zimmern, ei­ner Kammer, Küche, grose» verschios- fenen Vorplaz, Hoizdoden und einem yerschio,jenen Keller.

4) In der Hintergasse ist ein Lo­gis , beitehend in 1, auf Verlangen auch 2Stuben, 1 Kammer, Küche, Holzplaz, und Theil am Keller, zu vermteihen. Das Nähere bei Ausge­bern.

5) Eine Stube nebst Kammer ist in der Wallkhorstrase zu vermiethen, die sogleich bezogen werden kann. Den Ei- genrhümer erfährt man bei Ausgebern.

6 Guter Aepfelwein, die Maas zu 16Kreuzer, ist zu bekommen bei Schneidermeister Conrad Slühier, in der Hintergaffe.

74 Im Gasthaus zum Hirsch allhier ist frisches Pyrmonter Wasser, die Bou- keille zu 25 fr. und 26 fr., zu haben.

8) Die von meinen auswärtigen Herren Collecteurs noch nicht abgesezrs

Loose, bitte ich mir 8 Tage vor der aK/ beraumten Ziehung zu reMitttrcn.

Herman» Oppermann,

Anzeige für Lektürfreunse insbesöti- Sere der Provinz Heffrir.

Der Unterzeichnete macht dem lc- senden Publikum hiermit bekannt, daß er die hier bröher bestandenen Leih - >.< Lesebibliokheken von Tasche et Müller und der Kkiegei'schen Buchhandlung, gekauft hak. Er wird beide Iustiinke miteinander vereinigen und dereinst als ein, von fe tien sonstigen Geschäften ge­trenntes Institut, in sein Haus verle­gen ; vorder Hand aber bleibt cs noch in dem Feech'schen Hause auf dem Kir- rhenplatze- Es wird gegenwärtig über die vorhandene Bücher,^ deren Anzahl sich auf 5000 Bände beidufr und wor­unter sich viele schätzbare Werke befin­den , ein vollständiger Caralog verfer­tigt, eine ansehnliche Anzahl gehalt­voller neuer Werke der deutschen Literatur wird solche in kurzer Zeit ver­mehren, und man wird dem Institute eine besondere Aufmerksamkeit widmen. Sobald man mit der neuen Einrichtung zu Stande ist, wird es weiter belaunk gemacht werden.

Giesen den 23. May 1813.

Georg Friedrich Heyer.

Anzeige.

Der im vorigen Blatt angeftlgts Ankauf der Taschiund-.!(ersci>en unt> Kriegcrsche» Lesebibliothek steht mit Ul einen Geschäften um so wenincc jm Zusammenhang, als die Ausdeh­nung meiner B u ch - und W r a r e n- hanvlung mich schon vor einige» Jahren bestimmte, meinen Anthe'l an diesen Diblioihek^n au Herrn M ü k- I e r abzukreken , von welchem solche izk an Herrn Heyer gekommen sind. Dies