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Wechselung am Walltbvr, eine fattune» per Sack mit grünem Leinwand gefüt­tert , worin sich mehrere Pretiofa befun­den, Verlobten gegangen. Der redliche Finder wird hiermit aufgefordert, diesen Sack gegen ein billiges Douceur bei Amt einzuliefern, gegen ja!S sich zu gewärti­gen , daß wenn allenfals die Entdeckung dennoch gescheben solle, er als ein Dieb dehandelt werde.

Giesen den 2ten Dec. igia. Grosherzogl. Hess. Stadt - AM.

R a y ß.

g) Nachdem Grosherzogliches Hof­gericht dabier den Oelemüller Caspar P iz jun. zu Steinbach »«seiner Unwirrh- fchaftlichkeit, Vernachlässigung seines Hauswesens und Feldbaus und seiner übrigen Irregularitäten wegen, der Ver­waltung seines Vermögens entfezt und demselben tüchtige Curatoren zu .bestel­len , verabredet hat: so wird solches, und daß die Verwandten des Caspar Pitz, Johannes Regler und Balthasar Horn, Peters Sohn, als Cmatoren desselben verpflichtet worden, hierdurch zur allgemeinen Bekannt,chaft gebracht und jeder verwarnet, sich von nun au mit dem Oelmüller Caspar Pitz in ir­gend ein Geschäft einzulassen, aus dem für solchen eine, dessen Vermögen be­treffende Verbindlichkeit entstehen soll; werden in dessen GemäShei-t jeder Kauf, Tausch, jedes Anlehn, jede Ver­pfändung u. s. w welche von dem Cas­par Pitz ohne dessen Curatoren geschehen möchten, dermafen für rechtsungültig erk.art , daß daS Geschäft für einen Dritten gegen Caspar Pitz durchaus keine Ansprüche und Klage begründet

Damit übrigens der gegenwärtige Vermögensstand des Caspar Pitz völlig äusser Zweifel und er selbst äusser Stand gesetzt werde, weitere Schulden zu ma­chen^; so werden alle und jede hierdurch auf

Freitag, den irten Februar künftl/ gen Jahrs,

vorgeladen , welche Ansprüche an Cck§» par Pitz zu haben vermeinen, um so ge» wis dieselben anzuzeigen und klar zu stellen, als sie gegentheils damit aus» geschlossen werden sollen.

Giesen den 24ten Nvv. 1812.

Gtosherzogl. Hess. Land-Attrk« F v l l e n i u s.

4) Die heutige Erklärung öer Jü­din Terz, Braut des, in den GroSber« zvglichen Schutz nach Ruttershausen auf- genvmmenen Juden Löw Kann , daß sis mit diesem, ihrem künftigen Cbemanne, keinen gemeinschaftlichen Handel treiben, sondern sich vielmehr ihre weiblichen RechtSwohlthateu Vorbehalten wolle, wirb hierdurch öffentlich bekannt gemacht.

Giesen den 22ten Nov. 1812.

Gtoeherzogle Hess. Land - Amt» F 0 l l e n t u s.

5) Nach erhaltener Erlaubnis von Herrn Polizeyrath Rayß sollen folgende Stücke ausgespielt werden:

i) eine silberne Taschen-Uhr, nach der neuesten Art,

2) ein mit Silber beschlagener Hirnes Pfeifenkopf,

' 3) ein halb Dutzend Caffee- Löffel von tLlöthigen Silber,

4) ein Paar Ohrringe von i4karra-> thigenGold,

5) ein Paar von gleicher Gütte,

6) ein Paar dergleichen,

7) ein Paar dergleichen,

8) eine Vorsteck-Nadel von 14 thigen Gold,

9) eine von gleicher Güte.

Wem Loose gefällig, beliebe sich in Mei­ner Wohnung, Nro. 559. auf dem Markt zu melden Das Loos kostet 12. Kren» -er. Wahrscheinlich erfolgt die Ziehung nach in diesem Jahr. Den Tag sowohl als