Ausgabe 
24.3.1810
 
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gend des Königreichs Westphalen wird ein junger Mann gesucht, der eine gute Leserliche Hand schreibt und gültige Zeug­nisse seines bisherigen Wohkverhalten vor- zeigen kann» In Betreff des GehaltS und der übrigen dortigen Verhältnisse -ann man bey oem Unterzeichneten nähere Auskunft erhalten.

O ß w a! d.

ro) Schönebraune Stiefel-Umschlage fmb um einen billigen Preis zu haben, dei Ivh. Gottfried Keil,

in der Neustadt.

zi) Sechs Messen guter Früh-Lein, die Messe zu 2 fi., sind bei Buchbinder Senner in Nro. 230. zu verkaufen.

12) Das Wohnhaus Nro. 714. iss zu vermiethen, und kann sogleich nach Ostern bezogen werden. Es bestehet in z Stu­ben , 3 Kammern, einem grosen Keller, groseu Stall, Schwrinstall und Mlst- fßiite.

13) Zwei meublirte Stuben in einer der Hauptstrassen sind zu vermiethen, die auf Ostern bezogen werden können. Wo? sagt Ausgeber dieses.

14) Jn^der Wallthorssrase ist em Lo­gis, in 2 Stuben, L Kammer, Küche, Keller und verschlossenen Holzplaz beste­hend , zu verunethen. Bei Ausgebern dieses erfährt man wo?

15) In der Mitte der Stadt iss ein Logis in der Mittlern Etage, bestehend kn 2 geräumigen Zimmern, einer Kam­mer, Antheil an einer grosen Küche, An- theil am Keller, und eine Holzkammer, zu vermiethen. Das Nähere bei Aus­gebern.

16) Zweitausend Gulden sind aklhler -egen gerichtliche Sicherheit und gewöhn­

liche Zinsen, zu verlohnen. Die Expe­dition dieses Blatts ertheilt nähere Aus­kunft.

Nachricht für Gartenfreunde.

Unterzeichneter benachrichtiget hier­durch seine einheimischen und auswarti- gen Freunde, daß alle Sorten von Ge- müssaamen, wie schon langst bekannt, frisch und gut bei ihm zu haben sind. Verzeichnisse werden gratis ausgegeben. Briefe erbittet man sich aber pvsifrei» Giesen den rsten Febr. 1810.

Joh. W. Sauer.

Literärische Nachricht.

In der Schröder'schen Buchdrukkerei in Giesen ist in Commission zu haben : Erinnerungen an die Feierlichkeiten, mit welchen das Grosherzogl. Lerb< regiment bei feiner Rückkunft von den Ufern der Donau empfangen wurde; uebft den bei dieser Gelegenheit gehaltenen Reden, so wie den erschiene­nen Gedichten, unter welchen sich ein bisher noch uugedrncktss von unserm wür­digen Herrn Professor Walther be­findet: Das Grosherzogliche Leibre- aiment an Giesens Bewohner. Der Name des Sangers der Colona bürgt für dessen Treflichkeit. Überhaupt ist in gegenwärtiger Schrift, wie man sich schmeicheln darf, alles geleistet worden, um jenem patriotischen Feste, auch aus­wärts ein bleibendes Andenken zu stiften. Zvo. kostet geheftet 12 kr.

Gottesdienst am 25. Marz.

Ja der Burgkirche. Morgens Herr Superintendent Palmer. Nachmittags Herr Pfarrer Köhler, von Altenstadt ( Probepredigt.)

Morgen den 25. März, haben das Frischbacken, die Bäckermeister: Noll, suf