Ausgabe 
24.3.1810
 
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Bekanntmachungen.

i) Nachdem der verstorbene hiesige Burger Eberhard Schwalb weit mehr Schuldenals Vermögen hinterlassen har, dahero man gendrhiget ist, zu Vermei­dung des Concursproceffes, vorher die Güte zwischen den Gläubigern zu ver­suchen, wozu Termin auf Donnerstag Den raten April, Morgens 9 Uhr anbe- raumt worden; so werden alle diejenigen, welche an den ersagten Eberhard Schwalb «ine Forderung zu haben vermeinen, hier­mit editialiter vorgeladen, in dem an» Beraumten Termin vor dahiesigem Stadt- mut ohnfehlbar zu erscheinen, ihre ha­bende Forderung zu liquidiren, und Ver, Kleichsvorschläge anzuhören > im Aus- Dleibungsfall aber sich zu gewärtigen, daß sie nachmals weiter nicht gehört, rrnd im Falle die Güte zu Stande ge­bracht werden sollte, die Vertheilung der Masse vorgenommen werde.

Giesen den iztenMärz 1810. Grosherzoglich Hess. Stadtamt.

R a y ß.

L) Freitags den 6hm April nachst- Zünftigen MonatS April, Nachmittags sUhr, sollen auf dem GroöherzogUchen Eanzleybau dahier die mit dem iten De­zember dieses Jahres leihfällig werben­den zwey Etagen im Neubauerschen Stiftungshause nebst Zubehör auf wei- tere drey Jahre unter den bei dem Ver­strich bekannt zu machenden Bedingun­gen versteigert werden.

Giesen den 2vtenMärz 1810.

Fuhr, Administrator der Neubauer- schen Stiftung.

3) Künftigen Montag über 8Tage, Äw 26ten dieses Monats, und die unmit­telbar darauf folgenden Tagen, jedes­mal Nachmittags von zwei Uhr an, sol- Itn in der Wohnung deö Herrn Profes­

sors Zaup dahier, Silber und Pretiosen, Pvrcellan und Glaswerk, Blechwerk, Zinn, Holzwerk und Meubles allerlei Art, Küchengerarbe, Bettwerk u. s. w. öffentlich an die Meistbietende» verstei- .. gert werden.

Giesen am iztenMärz 1810,

Strecker, Universitärssecretär.

4) Ein gutes ohngefähr 8 Jahre al­tes Reitpferd, eine Stute, von brauner Farbe, und von Ra§e ein Polack, ist ans freier Hand zu verkaufen. Nähere Nachricht bei Ausgebern.

5) Eine noch ganz neue Baad-Dütte mit 3 eisernen Raiffen und 2 eisernen Ring versehen, ohngefähr 6Fus lang und nur 21/2 §116 breit, ist allhjer zu verkaufen. Dcr Eigenthümer ist bei Aus­gebern zu erfahren.

6) ES hat allhier jemand ein gutes Pantaleon zu verlehnen, oder zu^ ver­kaufen. Wer? erfahrt mau bei Ausge­bern.

7) Ohngefähr 15 Wagen guter Dung find zu verkaufen. Ausgeber dieses sagt wo 3

8) Es wird aus dem Grosherzogl. Hessischen in eine benachbarte auelandi- sche Stadt ei» guter, treuer und beson­ders williger Ackerknecht, unverheura- thet und etwa zwischen 20. und zc> Jahre alt, der mit guten Zeugnissen über sein vorheriges Wohlverhaiten versehen ist, auf Ostern, oder besser auf den Anfang des Aprils, gesucht. Ausgeber dieses Blatts giebr nähere Nachricht davon»

9) 3u der Stelle eines Greffier bey einem Friedenögericht in einer angeneh­men- nicht fern von hier gelegenen, Ge­gend