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träger, gestikle Gaze und Filoche- rücher, gestrikte und gestikte Häubchen, und Mützchen; alle Gattungen von Messern und Gabeln , feine Scheeren und Lichtputzen; Siegel- lak, Kinder- und Thee-Löffel von Composition, gewöhnliche Spiegel, Bleistifte, Federmesser, vreyfarbige Bänder; Wachsraftüberzüge über Soldatenkappen rc
Auch nimmt man daselbst Bestellungen auf feines Spelzenmeh! und Griesmehl an, doch ist die geringste Portion 18 Pfund, wozu man sich ein Säckgen erbittet.
6) Erne ohngefähr yo. Maas haltende , aus platten Kupfer gemachte, Branlweinblase, nebst allen zur Brenne- rey erfvdertichen Gerathschaften,
sodann
einen 28 Fuß lang und n Fuß breiten Holzstall, hat dahier jemand zu verkaufen. Ausgeber dieses BlattS sagt: wer?
7) Eine von Grewe in Mannheim verfertigte Flöttraverse von Ebenholz, welche mit Elffenbein garnirer ist, und drey Mittelstücke nebst einer Pfrvpf- schraude har, iugleichen eine Violin von Steininger in Aschaffenburg nebst Futteral, welches verschlossen werden kann, sind zu verkaufen. Bei Ausgebern dieses kann man erfahren — wo.
8) In dem Gasthause einer benachbarten Stadt wird zur Erlernung der Mrthschäft ein junger Mensch mir oder ohne Lehrgeld sogleich in die Lehre gesucht. Ausgeber sagt wo?
sten Orts nochmals einkommen zu wollen erklärt har, verschoben worden.
10) Ein einzelner Herr sucht eine Rel- segesellschaft nach Schwalbach oder Wieö, baden. Nähere Nachricht giebt der Herausgeber.
11) Sonntags den iten Julius nach geendigtem Gottesdienst wird auf dem Baumgarten, bei Schlffenberg, ein Frey- schieffen gehalten werden. Musik und Erfrischungen aller Art werden zu haben seyn.
12) Frisches Pyrmonter Wasser ist all- hier zu haben, bei
Philipp Wintmann.
13) Da ich sowohl meine eigenen Bedürfnisse, als auch die Ga^en der Gesellschaft jederzeit baar und richtig bezahle, so ersuche ich hiermit Jedermann, auf meinen Namen nicht bas Geringste zu borgen, indem ich für nichts Mehr Bürge bin; und bitte zugleich die hiesigen Herrn Gastwirthe > mich die Ankunft solcher Personen, die sich für Schauspieler ausgeben, immer baldigst wissen zu lassen, um nicht nur meine pflichtschuk- dige Anzeige in Betreff ihres Aufenthalts bei Grosherzogi. Polizeybehörde einreichen, sondern auch sie vor Betrügereyeu liederlicher Leute, die den Namen Schauspieler nur usurpiren, sichern, und das gute Renommee der Gesellschaft erhalten zu können.
Wer aus irgend einem Grunde an mich noch eine rechtmäßige Forderung zu machen hat, wird ersucht, mir dieselbe spätestens bis Dienstag den gten Julii auf meinem Bureau im Hause des Herrn Ober-Amts-Assessor Dietz anzuzeigen und der Bezahlung zu gewärtigen.
Giesen am 22tenJnni 1810.
Dr. Rittler, Schauspiel-Director.
9) Die auf den lyten dieses Monats «bestimmt gewesene, in dem vorigen Blatt angezeigte Execukion, ist auf Ansuchen des Defensors, da solcher höch-
Hierzu eine Beilage.


