Ausgabe 
23.6.1810
 
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träger, gestikle Gaze und Filoche- rücher, gestrikte und gestikte Häub­chen, und Mützchen; alle Gattungen von Messern und Gabeln , feine Scheeren und Lichtputzen; Siegel- lak, Kinder- und Thee-Löffel von Composition, gewöhnliche Spiegel, Bleistifte, Federmesser, vreyfarbige Bänder; Wachsraftüberzüge über Soldatenkappen rc

Auch nimmt man daselbst Bestellungen auf feines Spelzenmeh! und Griesmehl an, doch ist die geringste Portion 18 Pfund, wozu man sich ein Säckgen er­bittet.

6) Erne ohngefähr yo. Maas hal­tende , aus platten Kupfer gemachte, Branlweinblase, nebst allen zur Brenne- rey erfvdertichen Gerathschaften,

sodann

einen 28 Fuß lang und n Fuß breiten Holzstall, hat dahier jemand zu verkau­fen. Ausgeber dieses BlattS sagt: wer?

7) Eine von Grewe in Mannheim verfertigte Flöttraverse von Eben­holz, welche mit Elffenbein garnirer ist, und drey Mittelstücke nebst einer Pfrvpf- schraude har, iugleichen eine Violin von Steininger in Aschaffenburg nebst Futteral, welches verschlossen wer­den kann, sind zu verkaufen. Bei Aus­gebern dieses kann man erfahren wo.

8) In dem Gasthause einer benach­barten Stadt wird zur Erlernung der Mrthschäft ein junger Mensch mir oder ohne Lehrgeld sogleich in die Lehre ge­sucht. Ausgeber sagt wo?

sten Orts nochmals einkommen zu wol­len erklärt har, verschoben worden.

10) Ein einzelner Herr sucht eine Rel- segesellschaft nach Schwalbach oder Wieö, baden. Nähere Nachricht giebt der Her­ausgeber.

11) Sonntags den iten Julius nach geendigtem Gottesdienst wird auf dem Baumgarten, bei Schlffenberg, ein Frey- schieffen gehalten werden. Musik und Er­frischungen aller Art werden zu haben seyn.

12) Frisches Pyrmonter Wasser ist all- hier zu haben, bei

Philipp Wintmann.

13) Da ich sowohl meine eigenen Be­dürfnisse, als auch die Ga^en der Ge­sellschaft jederzeit baar und richtig be­zahle, so ersuche ich hiermit Jedermann, auf meinen Namen nicht bas Geringste zu borgen, indem ich für nichts Mehr Bürge bin; und bitte zugleich die hiesi­gen Herrn Gastwirthe > mich die Ankunft solcher Personen, die sich für Schauspie­ler ausgeben, immer baldigst wissen zu lassen, um nicht nur meine pflichtschuk- dige Anzeige in Betreff ihres Aufenthalts bei Grosherzogi. Polizeybehörde einrei­chen, sondern auch sie vor Betrügereyeu liederlicher Leute, die den Namen Schau­spieler nur usurpiren, sichern, und das gute Renommee der Gesellschaft erhal­ten zu können.

Wer aus irgend einem Grunde an mich noch eine rechtmäßige Forderung zu machen hat, wird ersucht, mir dieselbe spätestens bis Dienstag den gten Julii auf meinem Bureau im Hause des Herrn Ober-Amts-Assessor Dietz anzuzeigen und der Bezahlung zu gewärtigen.

Giesen am 22tenJnni 1810.

Dr. Rittler, Schauspiel-Director.

9) Die auf den lyten dieses Mo­nats «bestimmt gewesene, in dem vorigen Blatt angezeigte Execukion, ist auf An­suchen des Defensors, da solcher höch-

Hierzu eine Beilage.