Ausgabe 
21.4.1810
 
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poUzey- PubUcands.

Da man wahruehmen müssen, daß die hiesigen Fuhrleute beim Ausfahren ihr Vieh und Geschirr oft lange Jeit auf den Straffen allein stehen lassen # und sich, indem sie sich in die Wirthshäufer Legeben, von solchem entfernen, so wird hiermit verordnet, daß sowohl Müller- knechte als auch alle andre Fuhrleute, welche sich von ihrem Vieh und Geschirr entfernen, im Bekrettungsfall jedesmal in eine Strafe von Fünf Gulden ohn- Aachsichtlich genommen werden sollen»

Giesen den uten April 1810.

Grosherzogl. Hess. Polizey-De­putation daselbst»

Da die um die Stadt an denSchoo- Eten angelegte Allee blos für die Fußgän­ger bestimmt ist, so wird das Reiten, desgleichen alles Fahren mit Schubkar­ren , so wie auch das Viehtrriben und Hetzen der Kälber auf diesen Wegen, bei Fünf Gulden Strafe verboten, zugleich auch bekannt gemacht, daß Niemand bei Vermeidung gleicher Strafe über den hinter den geschleiften Waüstücker her- ziehenden Graben gehen, oder Steege, AM Sand oder Erde in die Hausgärten zu tragen, anlegen solle.

Giesen den uten April igio.

GroSher-ogk, Hess. Polizey-De­putation daselbst.

Bekanntmachungen«

i) Donnerstag den 26ten dieses Mo» Nats Morgens um y Uhr soll auf dem Lahiefigen Rathhaus das dem Borger Christoph Andreas Schmidt zugehörige Wohnhaus nebst Stallung und Miststätre, so in der Neustadt neben dem Weisgerber Ockel und Schreiner Wirth gelegen, un­ter denen bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffent­

lich an den Meistbietenden tzerstekgt wer­den. Giesen den 6ten April 1810.

Dietz.

2) Freitags den 27ten d. M. Nach­mittags um 2 Uhr sollen auf dahiesigem Rathhaus nachfolgende, des Job. Hen­rich Nollen modo Daniel Weils Ehe­frau zugehörige Gütherftücke

1) 1J2 M zy R. Ackeraufder Oberau, neben Conrad Höß und Georg Lud­wig Schmirts Erben, giebt sMest. med. zur Kellerei, zhudfr.,

2) 2k R. 7 Sch Acker aui der Roth- hohl, neben Johannes Noll, Jo Hannes Sohn, und den v. Schmal- kalder'schen Erben,

unter denen bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffent­lich an den Meistbietenden versteigt wer­den. Giesen den izten April 1810.

Dietz.

3) Künftigen Donnerstag den 26ten dieses, Vormittags um yUhr, wird in dem Pfarrhaus zu Hermannstein, Weis­zeug, Tische, Stühle und anderer Haus- rath, wie auch silberne Löffeln und eine Chaise zu vier Personen, öffentlich ver­steigert werden, welches zu Jedermanns Nachricht hiermit bekannt gemacht wird.

Giesen den i8ten April 1810.

Von Cvmmissions wegen.

Dietz, Grosherzogl. Commissionsrath daselbst.

4) Donnerstag den roten Mai, Vor­mittag 9 Uhr, werden die, von Johan­nes Keil bei Kirchberg, vor 12 Jahren ne« aufgeführten Wirthschaftsgebäude, in einem geräumigen, zweystöckigen Hause, einer Scheuer und Stallung be­stehend , auf den Abbruch versteigt. Diese Versteigerung geschieht in Kirchberg un­ter