Ausgabe 
6.10.1810
 
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sessene, welche solche Ländereien cultivi- ren, die Ausrottung der Wucherblumen »rd'mngsmäsig vornehmen , und falls solches von ihnen vernachlässigt werden sollte, bei angestellrer Besichtigung vor den Schaden haften, und die darauf ge- sezre Strafe ohne Ausnahme ohnverwei- gerlich entrichten.

(Der Verfolg künftig.)

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Bekanntmachungen.

1) Donnerstags den uten October, Vormittags 9 Uhr soll daö dem verstor­benen Herrn Secretär Wittich zuständig gewesene Wohnhaus, sodann folgende demselben zuständig gewesene Wiesen- Stücke, als

x) 37 Ruten Wiese am Morgenweeg au Herrn Geheimenralh Büchner und Herrn Postmeister Kempf, ze­hen dfrey , und

2) 1/4 Morgen, g Ruthen, 5 Schu dergleichen am Sanergraben, neben Paul Hahn und Eberhard Deubel, ist zehendfrei,

in erfagtem Wohnhanö an den Meist, bietenden verstrichen werden, welches hier­durch zur Wissenschaft der Kaufliebhaber gebracht wird.

Giesen den 2ren Oct. 1810.

Loeb er, Regierungs-Sekretär.

2) Den i7te» L M. Morgens um xoUhr soll auf dem Rarhhaus das dem gewesenen Stadlmüller Frei gehörige, in der Kaplansgasse neben der Loeberischen Wittib gelegene Wohnhaus, nebstdem gegenüberstehenden Stall, unter denen bei dem Verstrich bekannt gemacht werden­den Beoingunqen, öffentlich au den Meist­bietenden versteigt werden.

Greseu den zteuOct. 1810.

Dietz.

3) Da wir Endesunterzeichnete we­gen unsren vielen Felo - und häußlichen Geschäfte», so wie wegen des PoftweseuS, übervaupt nicht im Stande find, Fremde länger als höchstens einige Tage zu los giren und zu bewirtben, rwd insbeson­dere auf den , den i^ren Oktober gehal­ten werdenden dahiesigen Gallmarkt, wo gewöhnlich der Gäste zuviel auf einmal kommen und zugleich auch auf denselben Tag die Brief- und fahrende Post eins trifft, uns mit der Wirkhschaft gar nicht abgebeu können, so wird solches zur Vermeidung der sonst mit dem Abweis­sen verbundenen Unannehmlichkeit und Verdrusses, unfern guten Freunden und Bekannten hierdurch im Voraus,schul- digst bekannt gemacht.

Gründerg am 2Zten Sept. igio.

3oh. VonEyff. Friedericke VonEyffin.

4) In dem hiesigen Stockhaus, be­findet sich bei seiner Mutter einer Land­streicherin, ei» vaterloser, sehr wohl ge­bildeter , und bis jezt noch recht gesun­der kräftiger Knabe, von ohugefähr z. Jahren. Sollte jemand aus Menschen­liebe, oder gegen Bezahlung, dieses Hof, nungsvvlle Kind zu sich zu nehmen, und durch Verpflegung und sorgfältige Erzie­hung , dem physischen und moralischen Verderben zu entreissen gesonnen seyn; der beliebe sich bei mir zu melden.

Giesen den 28ten Sept. 1810.

Der Criminalrichter, Gro lman.

5) Friederich Ludwig Rlein, Sohn des s. g. Heyden-Ludwigs, von der Kröge, AmtS Battenberg,

sodann dessen Schwager

.Johannes Lagarm, angeblich von, Rüoingshausen, auf der Rabenau Aebürtig, beede Zigeuner, sind auf-

zufan,