Ausgabe 
31.12.1808
 
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Gottesdienst am Neujahrorag.

In der Burgkirche. Morgens Herr Superintendent Palmer. Nachmittags Herr Kirchenroty Buff.

Mor.

terredungen, ohne welche die gewöhnst» chen Kenntnisse wenig nützen, darüber versäumen.

(Der Verfolg künftig.)

Bekanntmachungen.

i) Auf Ansuchen des Fruchtverwal- therS Fabers i» Hanau, wird dessen bei der unterzeichneten Behörde eiligereichte Erklärung:

daß er in der Folge dlss die privile- girten Schulden seines hier studie- rendcn Sohnes bezahlen werde, dem hiesigen Publikum zur Nachachtung bekannt gemacht. Auch werden die ge» genwartigen Gläubiger des Studioii Fa­ber aufgefordert, ihre Forderung inner­halb acht Tagen bei dem Universiräts- Secrerariat anzuzeigen»

Giessen den 29«» Dec. igog.,

GrvSHerzogi. Hess. AeademischeS Disciplinar-Gerichr dahier.

4) Ein in einer schönen und guten Lage liegender Garren, wird zu kaufen gesucht. Bei Ausgebern dieses kann inan das Wetere erfahren.

5) Mittwoch den aten Januar ge­hen vor hier zwei Chaisen nach Darm­stadt. Lollten sich Liebhaber finden, die mitfahren wollen, so können sie nähere Auskunft bei Ausgebern dieses Blatts erhalte«.

Anzege an das verehrte Publikum die Grosherzogi. Hessische Zeitung betreffend.

laut früherer Bekanntmachung der Grocherzogl. Invaliden - Anstalts r Com- misson, ist der Vertrieb dieser Zeitung mit Anfang des Jahres i 509., für die ganze Provinz Hessen , meiner Handlung in Cmimission übertragen worden. In Beziehung darauf habe ich desfalls be­kannt zu machen:

1) Daß die wirkliche baare Voraus­zahlung auf ein ganzes oder halbes Jahr, eine unabänderliche Bedingung ist, und daß von blvsen Bestellungengar keine Notiz genommen werden kann, wenn nicht der Betrag vorher entrichtet wor­den ist.

2) Der Pranumerationsbetrag ist fnrS gauzcJahr aufEchreldpapier fl. 3. 30fr. und auf Druckpapier fl. 2. 30 fr.

Z) Da die Postämter zwar die Zeitung frey spediren müssen, sich aber mir der Bestellung und .Vereinnahmung der Gelder nicht befassen, so ists für die resp. Interessenten aus dem Lande, welche ihre Zeitung regelmasig zu erhalten wünschen, nothwrüdjg, solche unter Couvert und ihrer Adcresse zu beziehen, wofür jähre lich 36 fr. bezahlt wird.

4) Alle Gelder, welche dies Institut betreffen, müssen völlig franco, und mit Beilegung von 4 fr. Einschreibge­bühr , eiugesandt werden.

5) Die Hrn. Interessenten in Giessen haben »ich t nörhjg , die Zeitung unter Couvert zu beziehen. Dannt sie aber we­gen öfters durch Zufalle verspäteter An­kunft der Posten, nicht Gefahr laufen, mehrmals vergebliche Nachfrage zu thun, so ist die Einrichtung getroffen worden , daß sie ihre Exemplare jedesmal sogleich nach Ankunft der Po st, ins Haus getragen erhalten. Für diese Muhe wird dem Herumkräger ( deren wchrere angenommen worden sind,) halb­jährlich 12 fr. bezahlt.

Giessen den aöten Dec. igo8.

G eorg Friedrich Heyer,

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