Ausgabe 
4.6.1808
 
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mir anzuzeigen, und rechtlich zu begrün­den» Im Ausbleibungsfalle haben sie sich zu gewärtigen, daß auf sie keine Rücksicht genommen, sondern auf die An­träge der Erscheinenden erkannt werde, Marburg am zoten Mai 1808.

Happel, Friedensrichter.

5) Auf freiwilliges Ansuchen der Er­ben von der verstorbenen Weiegerber Rit- terischen W'tkwe sollen den 24ten d. M. Nachmittags um 2 Uhr in des Hrn.Ban- inipektor Ferbers Haus auf dem Markt, nachfolgende Gebäulichkeiten und Feld» güter, aiS

1) ein WohnhauS, nebst Stall und Höfchen, neben Beckermeisier Bern- dek und Seifensieder Schmall in der Neustadt belegen,

s) ein groser Stall, Werkstatt , Hin» tergärtchen, und eine Miststatte, so wie auch das Recht, in der Zinseri­schen Scheuer zu dreschen und aus - und einzufahren.

Vorstehende beide Stücke können, je nachdem Liebhaber da sind, zusam­men , oder auch einzeln verkauft werden.

3) ij'4 Mvrg. 4 Rut. s Sch. Garten auf dem Hamm, neben Balrh. Flett und Christoph Höring , giebr n Alb, 2 Pi'enn. in den Kirchenkaste» ,

4) A4 M. lg R. lo Sch. Garten auf dem Selzeroberg, neben Hrn. Gene» ratmajor v. SchmalkalderS Erben und H. Loni gelegen, giebt 2 Alb. Zins den Hrn. v Schmalbach,

5) l rM. rR. 8Sch. Garren auf der Rothohl , neben Drechsler Mat­thias und Henning Fittlers Wittib, giebr 16 211 b. 2 Pfenn. Grundzins zur Universität,

6) 1/4 M. 20 R. 14 Sch. Grabland auf dem Hamm, neben Kgjpar und

Johannes Walther, und Hrn. Rath- schöff Busch,

7) 29 R. Grabland auf dem hinterster» Sand, neben Hrn. Rathschöff Ju- gard und I. Reiber, giebt 1811b. 2 Pfenn. Hahnengeld zur Renthei,

8) 27 R. Grabland auf dem Sand, ne­ben Peter Vogts Erben und Johan­nes Jugard, giebt ivPfenn. Zins, y) »oR. Grabland ebendaselbst, 10) 1/4 M. -6R. Wiese am Wald- steeg, neben Hrn. Rathschöff Keil und Becker Ferbers Erben»

11) 1/4 M. 2r R. Wiese obnweit dem Heuchelheimer Weg, am Äöaidweg, giebt 7 Alb. 5 Pfenn. Grundzins ar» die Stadt,

unter denen bei dem Verstrich bekannt ge­macht werdenden Bedingungen, öffent­lich an den Meistbietenden versteigt wer­den, Giessen den zrenMai 1808.

Dietz.

3) Da mit dem lezten dieses Monats der halbjährige Zeitungstermin zu Ende gehet; so ersucht man diejenigen Herren, welche die Zeitung ferner zu lesen Wil­lens sind, längstens in 14Tage» die Pränumeration, ohne weiche keine Zeitung beschrieben werden kann, dafür einzusenden, damit man solche gehörig fortzuliefern im Stande ist. Giesse» am 2ten Juni i8<>8.

Grosherzvgl. Hess. Postamt,

4) In ei« hiesiges gutes Haus wird ein Mensch zum Bedienten gesucht, welcher mit guten Zeugnissen seines Wohlverhal, tenS versehen ist. In der Scvröder'scher» Duchdrukkerei ist das Nähere zu erfahren«

5) I« der Walithorstrase sind zw» Stuben, ohne Meuoles, zu vermirthen, die sogleich bezogen werden könne»« DaS Nähere bei Ausgebern;

6)2ch