Ausgabe 
14.2.1807
 
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nes Llos eine Vollkommenheit des Ver- ftandes und keine Tugend des Herzens ist; so fehlt es ihm bei aller seiner Wis­senschaft an Weisheit, und die bkose Er­kenntnis ist ihm in der, Thcrt mehr schäd­lich als nützlich.

(Der Verfolg künftig.)

Bekanntmachungen.

i) Wer an den Nachlaß des kürz­lich dahier verstorbenen penstonirten Lieu­tenants Hartmann Ansprüche hat, hat sich damit bey unterzeichneter Gerichts- stelle in Zeit 8 Tag so gewis zu melden, als gewis nachher Niemand mehr damit dahier gehört, sondern der Nachlaß au die auswärtigen Erben verabfolgt wer­den wird. Giessen den rzlenFebr. igoy, Grosherzogl. Hess. Garnisons­gericht daselbst.

s) Nächsten Montag den l6ten die­ses, Nachmittags 2 Uhr, sollen folgende Garten:

i) 23 Ruthen 12 Schrie am Nahrungs­berg neben Jacob Karl Saalfeld gelegen, giebt io Alb. 13/5 Pfenn. ZinS in hiesigen Kasten und 5 1/5 Pfenn. Zins aufs hiesige Rathhaus, ist zehndfrey,

2) l i Ruthen 14 Schur am vorigen gelegen., giebt zAlb. 4/5 Pfenn. Zins in hiesigen Kasten und 2 2/5 Pfenn. aus Rathhaus, ebenfalls zehndfrey, und sind beide den Sol­dat Joh. Jacob Schneiderischen Er, den gehörig,

3) i/4 Morgen 4 Ruthen 15 Schur, ebenfalls auf dem Nahrungsberg neben Joh. Henrich Heßig gelegen", giebt 6 Alb. 6 Pfenn. Zins in hiesi­gen Kasten, ist zehndfrey und des Soldaten Nikolaus Leinwebers Wiktwe gehörig:

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auf dahiesiger Hauptwache unter den km Termin zu eröfnenden Bedingungen öf­fentlich versteigert werden; welches hier­mit den Liebhabern dazu bekannt ge­macht wird.

Giessen den igten Febr. 1807.

Grosherzogl. Hess. Garnlsons- gericht daselbst.

3) Aufdem Selzerswege in No. 495. sind zu vermielhen, und können zu An­fänge März 1807 bezogen werden:

Z Wohnzimmer, eins mit Alcoven,

i Küche. Diese Piecen auf einem Haus- gange.

1 Kammer und die Hälfte des Spei­chers ,

i gewölbter Keller.

Sodann der Seitenbau , aus j Zimmer und 2 Kammern bestehend, und 1 ver­wahrter Holzstall.

4) Ich bin entschlossen, meinen am kleinen Steinweg liegenden Garten ent­weder auf mehrere Jahre zu verleihen, oder aus der Hand zu verkaufen. Die zu einem, oder zu dem andern Lusttra- gende ersuche ich, mir vor dem Ende die» ses Monaths Gebote zu thun.

Giessen den 29. Januar 1807.

Elwerr.

,5) Ein ganz neuer groser Blasbalg, den jeder Feuerarbeiter gebrauchen kann, stehet in hiesiger Nachbarschaft aus der Hand zu verkaufen. Nähere Nachricht hiervon giebt Friedrich Hbpfner Nro. 17g.

6) Es sucht eine Herrschaft dahier einen Bedienten, der zugleich mit Gar- kenarberr umgehen kann. Er muß aber Zeugnisse feines Wohlverhaltens beibrtn- gen können. Bei Ausgebern ist das Nä­here zu erfahren»

7) Ganz