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2) Da das von bem Schreiner Andr-as Frölich zurnckaelassene Wohnhaus nebst Höfchen, Gärtchen, Holzplaz, Schwein- stall und Mistenstatte, nochmals öffent­lich an den Meistbietenden versteigt wen­den soll; so hat man hierzu Termin auf Montag den irtenMai anberaumr, und niacht solches hiermit öffentlich bekannt, damit diejenige, welche mirzustreichen ge­sonnen sind , sich an besagtem Tag Nach­mittags um 2 Uhr auf dabiesigeni Rath- haus einfiuden, die alsdann bekannt ge­macht werdende Bedingungen mit an hö­ren und mltsteigen können.

Giessen den lyren April 1806.

Dietz.

3) Künftigen Mittwoch, den zoten dieses, soll ein zum Nachlast des dahier verstorbenen Invaliden Anton Eloß ge­höriger Acker, welcher auf der Leisehaid an Johann Konrad Kempf gelegen, 1/2 Morgen, 2 Rur., 1 gSchuhe gros, halb Mit Korn befaamt uiib zebcndfre») ift, auf Verlangen der Erbinteressenten an den Meistbietenden öffentlich verkauft wer­den Liebhaber dazu können sich daher am ersagten Tage, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesiger Hauptwache einfiuden und nach Gefallen mirbieten. Giessen den 24teu April 1806.

In Auftrag.

A m e n d.

4) Da ich Weeder mit einer Quanti­tät neuer goldener und silberner Taschen­uhren von verschiedenen Sorten versehen bin, als: Rep^rieruhren mit Glocken und mir Federn, welches eine ganz neue Er­findung ist; auch Sekunden, Tage und Datum zeigende Taschenuhren; 8 und 14 Tage gehende Tafeluhren, welche Vier­tel- und Stunden schlagen, und repeti- ren, mit Alabaster und Marmor-Gehäu­sen; auch 8Tage gehende Haus- und

Stlibenuhren: so mache ich solches einem geehrten Publikum hiermit bekannt, und bemerke, daß vorstehende Uhren in billi­gen Preisen bei mir zu haben sind. Iu- gieich bitte ich, mich fernerhin , des be­reits y Jahre mir geschenkten Anspruchs zu würdigen, und sich reeller und billi­ger; Preist bei Reparaturen der Uhre« versichert zu halten. Auch muß ich bitt ten, bei an mich abnisendenden Uhren durch Dienstboten, oder sonst jemanden, genau meine Wohnung zu beschreiben, wegen mehrmals enrstaudenen Jrrrhum.

Wilhelm Felsina, Landgraf!. Hof - und Stadt-Uhr­macher, wohnhaft rn der Wall- thorstrafe, dem Asterweg gegen über.

5) Zwey schöne für Studierende sehr schön eingerichtete Stuben, mit Sofa's, sind zu vermielhen. Ausgeber dieses sagt wo?

, 6) Da ich meine bisherige Wohnung verändert habe, und nun bei dem hiesi­gen Burger und Schuhmacher Damel Felsing, in der Wolllhorstiase, wohne, so mache ich dieses anourch zu Jedermanns Nachricht bekannt.

x Johann Georg Felsing, Universitars - Uhrmacher

7) Es werden für mehrere neu an­kommende Studierende und Gymnasia­sten meublute Stuben zu miekhen ge­sucht, und diejenigen Einwohner, so de­ren sogleich abgebeu können, eingeladen, mir gefälligst Anzeige davon zu machen.

G. F Heyer.

Gottesdienst am 27. April.

In der St. ^ancrariuskliche. Mor­gens Herr Professor Palmer. Nachmit­tags Hr. Superinlend. Müller.

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