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Von der menschlichen Glückseligkeit, und den Mitteln sie zu befördern. (Verfolg. )
Indessen giebr es doch hie und da noch einen Sterblichen, welchen Göttin die Umstände gesetzt hat, mit denen olle, oder doch seine angelegentlichsten Wünsche übereinftimmen. Und dieser bat feine Glückseligkeit als ein Geschenk des Himmels zu betrachten. Ueber das find nicht alle Umstände unsers Gebens von der Art, daß unsere Macht, Freyheik und Wahl dabei ganz ausgeschlossen blieben. In vielen Fallen kann unsere Macht, King-- heit und Geschicklichkeit eine Aenderung treffen , und in diesen Fällen gilt die gegebene Regel. Doch ist dabei auch dies wahr, daß dieser Weg zur Glückseligkeit allezeit voll Dornen sey, und nnr uns bei jedem Schritte vorsehen müssen , ihren Stich zu empfinden. Denn die Bemühungen , die wir anrvenden, das Ziel unserer Wünsche zu erreichen, find mit Sorge, Furcht und Z)ofnnng umgeben. Bald finden wir Hindernisse auf unserm Wege, die wir nicht beben können; und wir fangen an , mit Furcht, Klemmü- thigkeit und Verzweiflung zu kämpfen. Bald scheint uns der Ausgang unserer Bemühungen zwar nicht unmöglich, aber doch sehr ungewiß ; und Sorgen und Be- kümmerniffe bemächtigen sich unserer Herzen. Bald zernichtet ein unerwarteter Vorfall, deren die Natur für uns kurzsichtige Menschen voll ist, unsere Hof- nung , oder die Bosheit, welche nirgends als beim Glücke anderer geschäftiger ist, lehnet sich wider uns auf; und Traurigkeit und Unmuth erfüllen unsere Seele.
. Dem ungeachtet hoffe ich diesen Weg zur Glückseligkeit nicht umsonst angeführt zu haben. Die Unbrauchbarkeit dessel
ben, wird die Brauchbarkeit und Noth- wendigkeit des zweyten Weges desto deutlicher machen, der gleich beschrieben werden soll, Uiid den wir, weil fein dritter Weg ist, nothwendig einschlttgen mässen, wenn wir nicht auf alle Glückseligkeit in diesem Leben Verzicht rbnn wollen. Dies zweyte Mittel zur Glückseligkeit ist den Fähigkeiten und Kräften der Menschen angemessener. Hier ist cs:
,, Da es nicht allemal möglich ist, daß wir cie Dinge, die unsere Umstände auomachen, nach unfern Neigungen und Wünschen einrichten können; so richte man lieber seine Neigungen und Wünsche nach den Dingen ein , die unfern Zu- stand ausmachen, und sich aus uns beziehen, und man wird glücklich seyn."
(Die Fortsetzung folgt.)
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25eFrtnnfmad>ung<*n.
1) Montags den i2len Mav Nachmittags um 2 Ubr sollen bey dem hiesigen Weinnirtb Balthasar Seip nachfolgende, vor' Philipp Henrich Deibel aus Wisseck zmückgelasseuc Wiesen, als:
1) 1/2 Morg. 34 9;uf. i2 Schuh auf der An zwischen dem Hammweg und der Ökerlach, neben Johannes Nau Henrichs Sohn, ausW'sscck, zehnd- frci,
2) i,2 Morg Zt Rnt. 12 Sch. daselbst, neben vorigem und dem Müller Ludwig Lenz /zehndfrei,
3) 7oRut. 13 Sch. auf dem Saner- graben, an Daniel Balser gelegen, zebndfrei,
öffentlich unter denen bei dem Verstrich noch näher bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigt werten.
Giessen den 2§ten April 1806.
Dietz
2) Da


