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somit dieses Jahr der Markt auf den i2ten Juni falle, mit dem Anhang, daß bei diesem Markt eine dreijährige Zoll- frei hei t gnadigst verstattek, und alle Für- kehr getroffen worden, daß denen diesen Markt besuchenden Personen mit allen Bedürfnissen für Menschen und Vieh au Händen gegangen werden könne..
Giessen den lyten Mai igo6.
Landgraf!. Hess. Stadtamt. R a y ß.
2) In einer-schönen Lage der Stadt ist eine meublirte Stube zu vermietben, und kann sogleich bezogen werden. Dergleichen eine ohneMeubles. Diese Stuben könnten auch auf Verlangen an eine Haushaltung vermiethet, und eine Küche, Keller, nebft Holzplaz dazu gegeben werden. In diesem Fall aber ohne Meubles. Das Nähere bei Ausgebern.
3) Ein hiesiger Chirurgus sucht ei- Kebrling , der mit Vor kenntttisser» versehen , um solchen die Chirurgie zu erlernen. Bei Ausgebern das Nähere.
4) Gutes ein halb Jahr altes Lagerbier, die Maas ä 7 fr. ist bei mir zu haben.
Johann Philipp Reiber, in der Neustadt.
5) Mehrere Achtel sehr gutes Korn sind zu verkaufen. Wo? ist bei Ausgebern dieses zu erfragen.
6) Den zweiten Pfingstfeiertag nach geendigtem Gottesdienst, wie auch Tags hernach, werde ich Musik zu einem allge- meinen Tanz halten.
Philipp Kasimir Lynker.
7) 3'N hiesigen Schießhauß wird den zweiten Pfingstfeiertag nach geendig
tem Gottesdienst, auch den Pfingstdieu- stag, Musik zu einem allgemeinen Tanz seyn. 'Plank.
8) Zwölf bis Fünfzehn Centner Heu sind allhier um einen billigen Preis zu verkaufen. Ausgeber dieses sagt wo?
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Litterarifche Anzeige.
Laurent Stark, Tableaux cara- dteristiques, aus dem Deutschen ins Französische von mir übersetzt, nebst dem Original: Herr Lorenz Stark, ein Charaktergemahlde von J. J. Engel, 441. Seiten r in gvo. Offenbach bei Brede, 1806. schön, rein gedruckt wie Stereotyp, ist in allen Buchhandlungen für 1 st. zu Haden. Ich kündige diesen vvrtresiichen moralischen Roman, als ein sehr angenehm.s und nützliches Werk, mit desto grösserer Freude, an, va es mich sehr viel Mühe kostete, ihm, wegen seiner besondern Originalität, ein französisches (bewand zu geben, und, weil es in Rücksicht auf Stoff und Styl, ein Lesebuch ist, welches die Eltern ihren Söhnen und Töchtern nicht genug empfehlen können.
Giessen, den 2zten May , 1806.
F. T. Chastel.
Gottesdienst am ersten Pfingsttag.
In der St. Pancratiuskirche. Morgens Herr Snperintend Müller. Nachmittags Herr Kandidat Willebücher.
In der Burgkirche. Morgens Herr Inspektor Buff. Nachmittags Ebenderselbe.
Am Zweiten Pfingsttag.
In der St. Pancratiuskirche. Morgens Herr Professor Palmer. Nachmittags Herr Kandidat Schäfer.
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