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sodann fit den geeigneten Ausfertigun- aen der abgekürzte Titel : wir Hube# w i g von Gottes Gnaden, Großherzog von Hessen, Herzog in Westphalen rc. rc., ausserdein aber von den sämtlichen Landesstellen das Prädicat: Großherzoglich von sich gebraucht werden sollen. Darmstadt den 16. Ang. 1806.
Großherzoglich Hessisches Ger Heimes Ministerium.
Frh. v. Leh m a n n.
vt. Stumpf.
Bekanntmachungen.
i) Da das dem Schreinermeister Jakob Schneider zugehörige Wohnhaus in der Neustadt an der Ringmauer, bei dem den 4ten d. M. gehaltenen öffentlichen Verstrich wegen Mange! an Steiglnsti- gen nicht versteigt worden ist; so wird zu dessen Vergantung ein nochmaliger Termin auf Montag den ltenSeptmbr. d. I. morgens »in halb 11. Uhr anbei räumt. Die Liebhaber zu diesem Haus können sich daher um die bestimmte Zeit auf dem Rathhaus dahier, wo derVer- sirich gehalten werden soll, einfinden, und mitbieten,
Giessen den iZten August 1806.
Dietz.
2) Die ganze andere Woche wird der Verstrich in dem Busch! sch en Haus aus- gesezt, dagegen den ttenSept Morgens um 9 Uhr damit wieder fortgefahren.
Giessen den 22ten Ang. igo6.
Dietz.
3) Die von Rabenauische fteyadliche Güter zu Rnddingshausen und Londorf, wovon das erstere 52 Morgen Ackerland und 28 Morgen Wiesen und Garten, und lezteres 24 Morgen Ackerland und 11 3/4 Morgen Wiesen und Garten, den Mor
gen zu r8c>Rutew und die Rute zu 18 Schuh enthalten, sollen Donnerstags den 28ken dieses, Vormittags ioi/2Uhr in loco Londorf auf 12 Jahr unter denen bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Meistbietenden falva ratificatione verstrichen werden, und kann Unterzeichneter auf Verlangen nähere Auskunft geben. Londorf den Lten Aug. 1806.
*■ M ü n ch, Rcnthmeister»
4) Ohngefähr 6 Stunden von liier sind 54 Mvtre Korn, ä 5 fl. 20fr. p. Mott, 17 Motte Waitzen ä 9 fl. zokr., 28 Mölke Gerste a 4 fl. 40 kr., und 27 Mörte Hafer a 4 fl., gegen baare Bezalung zu verkaufen, und können sich die Kauflustige bei Ausgeber dieses des Näheren erkundigen.
5) Es wird hierdurch bekannt gemacht, daß den rzten d. M. Abends um halb 10 Ubr das Feuerwerk an der Lahnbrücke abgebrannt wird. Zugleich werden Bänke mir Schranken umgeben, gemacht werden, wo diejenige, welche zu Bestreirung der Feuerwerkskvsten beige- tragen, vor dem Gedranae des großen Haufens gesichert sind. Diese Schranken wird man aber noch vergrösern lassen, um noch andere, die grade zu Bestreitung des Feuerwerks nicht zugezogen werden konnlen, und doch auch nicht gern in dem Gedränge des grosen Haufens stehen wollen, darin gegen 24fr. Eintrittsgeld , wovon die Ausschlagung der Schranken und Banke bestritten werden sollen, aufnehmen zn können. Wer daher in diese Schranken will, kann sich bei dem perukenmacher Johannes Franz, auf der Mausburg bei dem Schuhmacher Philipp Best wohnhaft, den Zettel zur Unterschrift holen lassen, wo "dann für die


