Ausgabe 
12.4.1806
 
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11/4 M. 25 R. lo Sch. am Sandkau­ter Weg, an Marie Margarethe Vögtin, giebt z z^8 Mest. med. zur Kellerei, ist zehndfrei,

j/2 M. 4R. 5 Sch- Wiese in der Stef- fansmark, an Philipp Balrh. Vetz- berger, giebt 18 >21 Lb. 2 Pf. Zins in den'Kasten, zehndfrei,

z M. 20 R 8 Sch. Garten hinter dem Wallbrunn, an Job. Konrad Kempf, giebt 4 ^2. Mess. med, zur Kellerei, zehndfrei,

s/4 M. l l R. tg Sch. Garten u. Wiese in den Günters Gräben, an Georg Melchior Weidig, giebt z6 Alb. Ams in den Kasten, und ist zehndfrei,

22 R. 15 Sd). Garten auf der meisten Erde, an Thomas Obr, gitbr 7 Alb. 7 Pf. Ains der Universität, ist zehnd- fret,

1/2 W? ?t Rut. 8 Sch. Acker zwischen dem Aul - und Leihgesterner Weg, neben Christian Daniel Lehrmund, giebt 1J2 Meste med. in den Kasten, xja. -3)?. 11 R. i2 Sch. Wiese auf der

Au, neben Eberhard Muskelus zu Annerod, zehndfrei,

3/4 M. 33 9t 7 Sch. Wiese daselbst ne­ben Hrn. Rathsschdff Busch, zehnd­frei ,

unter denen bei dem Verstrich noch na­her bekannt gemacht werdenden Bedin­gungen , öffentlich an den Meistbietenden versteigt werden, Giessen den 4fen April 1806, Dietz.

2) Alle diejenige, welche an die Ver- lassen schäft sm 3 sse der dahier verstorbenen Feldwebel Hönniu gegründete Ansprüche haben, werden hiermit anfgeforder, in dem Termin . Dienstag den 22ten dieses, morgens 9 Ubr, aut dabiesiger Haupt- wache, entweder m Person, oder durch hinlänglich Bevollmächtigte, so gewiß zu erscheinen, und ihre Ansprüche an - und

aus zu führen, als sie sonsten damit nicht weiter dahier gehört, sondern die Ver­lassenschaft an die ausländischen Jnte- staterben verabfolgt werden soll.

Giessen den iten April 1806.

Laudgräflich Hess. Garuisonsge- richt daselbst.

A m e n d, Staabs - und Garnl- sons - Audtteur.

5) Da ich wieder mit einer Quanti­tät neuer goldener und silberner Taschen­uhren von verschiedenen Sorten versehen bin, als : Repetieruhren mit Glocken und mir Federn, welches eine ganz neue Er- sindung ist; auch Sekunden, Tage und Datum zeigende Taschenuhren; 8 und 14 Tage gehende Tafeluhren, welche Vier­tel- und Stunden schlagen, und repeti» ren, mit Alabaster und Marmor-Gehau- fen; auch 8 Tage gehende Haus - und Stubenuhren : so mache ich solches einem geehrten Publikum hiermit bekannt, und bemerke, daß vorstehende Uhren in billi­gen Preisen bei mir zu haben sind. Au- gleich bitte ich, mich fernerhin, des be­reits y Jahre mir geschenkten Anspruchs zu würdigen, und sich reeller und billi­ger Preise bei Reparaturen der Uhren versichert zu halten. Auch muß ich bit­ten, in denen Addressen der an mich ab- zusendenden Briefe und Schachteln, ge­fälligst meinen Vornamen zu bemer­ken, weil schon öfters Jrrthum entstan­den ist.

Wilhelm Felsiuq, Landgraf!. Hof- und Stadt-Uhr­macher, wohnhaft in der Wall- tborstrase, dem Asterweg gegen über.

4) Bei dem Kiefermeister Georg Phi­lipp Becker, in der Neustadt, ist eine Quantität Brandwem angekommen, und wird