Ausgabe 
12.4.1806
 
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Nachricht»

Bekanntmachungen.

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UebrrgenS wirb vom 6ten huf. an nöcb Verlauf einiger Zeit eine weitere Be­rechn - und Erhebung vorbehalten, auch zugleich noch angefüget, daß unlerzeich- nete Commission ervötig ist, jedem Der es verlangt, über die Grundsätze, von ' denen man bei Aufstellung d-r Berech­nung ausgegangen, auf gezremende An­frage Eröfnuug zu thun.

Giessen den Ylen April 1806.

Landgraf!. Hessische Kriegs- Commilsion.

i') Auf freiwilliges Ansuchen des Jo- r x hann Peter Piftors Wirrwe, sollen Frel- 1, tags den igten d M. Nachmillags 2Uhr in des Weinwirlh Magnusen Haus auf dem SelzerSweg, nachfolgende Guter-

Man glaubt dahero dem eignen Ge­fühl der bet der Dache betheiligten Ho­noratioren , über Recht und Billigkeit zu- traneu zu dürfen, daß sich keiner ent- schlagen werde, für die genossene und lefpediivp noch geniesende Befreyung von der Natural - Einquartierung einen angemessenen Beitrag in Geld zu leisten, und bat tu diesem Vertrauen eine bis den sten huf. gehende Berechnung aus­gestellt welche mit Rücksicht auf die von einigen selbst getragene Einquartierung die Beitrage eines jeden einzelen festsetzet.

Da nun der Rathsdiener - Adjunkt Kohlermann den Auftrag erhalten , so - ehe zu erheben, und an ben Stadtbur- qermeister abzuliefern; so versieht man sich zu jedem, daß er leinen Beitrag qleich- dalden entrichten werde, indeme sonsten nichts übrig bleibet, als der Bürgerschaft die Natural - Einquartierung abzuneh- nten, und solche denen Honoratioren ver- hättmömasig zuzuthrilen.

Als die Kaiser!. Franzos. Truppen «m Mir; in st.efige Stad,-ing-'n-kt, ist in der Hofming , daß solche nur we- »iae Tage daln-r verbieibeu wurden, dw Einrichtung getroffen worden, daß d e Honoratioren, besonders diejenige, wem ehe in der Regel die Quartierfreibeit zu a en lesen haben, mit Natural-Einquar­tierung möglichst verschonet werden lol- len Indessen dauert solches zu lange, als daß die ganze Last derselben der Bür­gerschaft allein zugemuthet werden konnte, und ausserdem kommt noch in besondre Erwägung, daß hier nicht blosvondem Quartier, sondern zugleich von Verpfle­gung die Rede ist, zu welch lezterei je­der ohne Unterschied, es mag sich milder Quartierfreiheit auel) sonsten verhalten, wie ihm wolle, beyzutragen verbunden ist.

stücke,

zsa Morg. i8Rut. 12 Sch. Acker, stößt ans den Laiferksrbder Sßeg, Philipp R>nn, giebt 6 ^2 Pfenning. Ains zur Renthey,

17 Rut. Acker auf der Hohleich , an Johann Melchior Müller, ist zehnd- frei,

17 Rnt. daselbst, an vorigem, lst zehnd- frei,

1/4 M. 35 R. 10 Sch. auf der Weis- erd, an Georg Melchior Lony, halb zehndfrei,

2/4 M. 9 Sch. am Sandkanter Weg und Grüninger Pfad , an Joh. Jost Simon, giebt 2 Mess. med. in den Kasten, zehndfrei, halb mit Korn, x halb mit Waizen besaamt,

1/2 M 23 R. io Sch. daselbst, am vo­rigen , giebt i i/8Mest. med. in den Kasten, ist zehndfrei, und gleichfalls halb mit Korn, halb mit Waizen be-