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Von der menschlichen Glückseligkeit, und den Mitteln sie zu befördern. (BeschluS.)
Wenn wir Puppen haben; wohl uns, wenn wir sie nur nicht sündlich und lächerlich wählen, sie für uns behalten, und nicht auch andern aufdringen wollen I Denn ob dies gleich mehr ein Spiel als eine Glückseligkeit ist, so bin ich dennoch nicht gefinnet, sie, so lange sie in den Grauzen der Unschuld bleibt, zu verdammen. Unser Leben besteht, soll uns anders dessen Führung nicht dereinst zu spat gereuen, aus einem Zusammenhänge ernsthafter und saurer Geschäfte, die unsere mehreste Zeit dahin nehmen. Derr- jenige müßte barbarisch seyn, der uns eine' unschuldige Puppe rauben wollte, damit wir spielend eine dem Schweife entzogene Erholungsstunde ausfülleu wollten.
Jedoch der Weise setzt hierin nur sein Spiel. Seine Hauptglückseligkeit ist in weit wichtiger» Dingen gegründet. Seme Vorstellungen und Wünsche sind durch Vernunft und Wahrheit zu wohl geordnet, als daß sie nicht mit Pflicht und Tugend auf das angenehmste Harmoniken , mit Fehler und Laster streiten, und ihn mir den Einrichtungen zufrieden machen sollten, welche die Vorsehung mit ihm und dem Ganzen, davon er ein Tbeil ist, getroffen hat. Und der Christ hat noch höhere und-gereinigtere Kenntnisse, Vorstellungen und Wünsche, die in den Gütern des Gnadenreichs ihre vollkommene Befriedigung^ finden. Sie erstrecken sich von da in diefolgende Ewigkeit, und finden in ihrem mit unaussprechlichen Gütern erfüllten Schoose ihr Ziel. Und wenn ich in der Kürze meinen bisherigen Vortrag von der mensch
lichen Glückseligkeit und den Mitteln sie zu befördern mit andern Worten wiederholen sollte; so würde ich meinen Lesern, die ich wahrhaftig glücklich zu sehen wünsche, zurufen: Man sey weise und ein Christ! Denn ohne Weisheit und Religion werden unsere Neigungen stets aus- schweifen, und nie mit dem, wodurch Gott unfern Zustand bestimmt har, zufrieden ftyn. Ohne Weisheit und Religion Hessen wir vergeblich ein Glück zu finden , das uns aufErdeu erfreuen, und in die Ewigkeit Nachfolgen könnte.
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Bekanntmachungen.
i) Nachdem die Ehefrau des in den hiesigen Landgräfl. Schutz aufgenommenen Juden, Liebmann Abraham zu Langgöns, Jüdin Sara Raphael von Niederweichsel gebürtig, auf geschehenen Vorhalt die ausdrückliche Erklärung gethan, daß sie mit ihrem Mann keinen gemeinschaftlichen Handel treiben, und sich für denselben nicht verbürgen, sondern ihre Rechtswohlthaten sich ausdrücklich Vorbehalten wolle; so wird dieses hiermit bekannt gemacht, damit die, welche mit ersagrem Juden in Handelsverkehr tret; ten, sich darnach zu benehmen wissen.
Signal. LanggönS den 30 Mai 1806.
Landgräfl. Hess Amt Hüttenberg. C. G. v. Zange n.
2) Nächsten Montag als den yten Juni Morgends 8 Uhr soll das Gegräs auf den, den von Schmalkalderischen Herrn Erben zustehenden Wiesen, öffentlich au den Meistbietenden versteigt werden. Liebhaber dazu können sich um die bemerkte Zeit in der Behausung des Landgräfl. Schultheisen zu Wissek ein- fiuden. t
Sodann werden nächsten Dienstag den roten Juni die den von Schmalkal- deri-


