Ausgabe 
2.8.1806
 
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Bekanntmachungen.

j) Künftigen Donnerstag den 8ten die­ses Moii. Nachmittags um 2 Uhr sollen die Früchte auf nachfolgenden von dem verstorbenen Burger und Becker Wallen­fels hinteriassenen Gütern,

15 9tuL 10 Sch. Acker am Wiesmarer Weg an der Lahn, mit Kohlrabi und Dickwurz,

2v Rut. 6 Sch- auf dem Sand, neben Johannes Walther, ebenfalls mit Kohlrabi und Dickwurz,

i i/r Morg. Garten am WisseckerWeg und der Chaussee, mit Obst, Kar­toffeln, Bohnen, Möhren und Dick« wurz. Dieser Garten wird an vier Theil verstrichen.

ungefähr 1/4 Morgen Hinterm Wall- brnnnett, mit Kartoffeln und Möh­ren ,

ungefähr 1/2 Morgen daselbst mit Möh­ren und Kartoffeln,

i/4Morg. rz Rut. 7 Sch. Garten am Riegeipfad, neben Johann Adam Marern, mit Obst, Kartoffeln, Moh­ren und Kraut,

1/4 Morg am Trieb beim Schieshans, mit Kraut,

öffentlich an den Meistbietenden versteigt werden. Der Versammlungsplaz ist an dem Schneiderischeu Haus auf der Chaus­see. Giessen den iten Aug. 1806.

2) Den 4ten August d. I. Morgens halb 11 Uhr soll das dein Burger und Schreiner Jakob Schneider zugehörige, neben dem Schreiner Wirth auf der Ringmauer gelegene Wohnhaus nebst Höfchen, unter denen bei dem Verstrich noch bekannt gemacht werdenden Bedin­gungen , auf dem Rathhaus dahier öf­fentlich an den M'istbirtenden versteigt werden, Giessen den i8tenJul >806.

Dietz.

3) Montags, den iZten dieses, soll das am Marktplatz gelegene, mit einem sehr guten grosen Keller, Stallung und Hofplatz versehene, Wohnhaus des seel. Hru. Professors Posewitz öffentlich au den Meistbietenden verkauft werden. Die Liebhaber werden eingeladen, sich Nach« mittags r Uhr an besagtem Tage in des Unterzeichneten Wohnung zur Verstei- gtruiig eiuzufiuden. Giessen den iten Ang. 1806.

Wilhelm Oßwald.

4) Den igfeti August und die fol­genden Tage soll in dem Seipischen Hause in der Wallthorstrase, im Logis der verstorbenen Hofrathiu Algeier, Sil­ber, Zinn, Betten, Porzellan, Kom­mode, ein Schreibcomptoir, Kleider- schräuke, Glaswerk, und sonst noch aller­lei Hausgeräthe, öffentlich an die Meist­bietenden gegen gleichbaare Zahlung, ohne die nichts verabfolgt werden kann, versteigt werden.

Giessenden zoten Julii 1806,

5) In Nro. 423. ist ein Logis zu vermiethen, bestehend aus einer Stube nebst daran stossender Kammer, auch kann auf Verlangen ein Platz zu Holz, wie auch ein Theil vom Keller abgegeben werden.

6) Es hat dahier Jemand ein ganz neues, aber noch nicht mit Tuch über­zogenes Billard, zu verkaufen. Das Nähere erfährt man bei Ausgebern.

_ 7) Mein neu erbautes Wohnhaus aus dem Neuenweg nebst Stallung und Augehör bin ich Willens zu verlehnen. In 6 bis ^Wochen ist in bewohnba­rem Zustand. Die Liebhaber können es jeden Tag in Augenschein nehmen und die Bedingungen bei mir erfahren

Sauer, Uniyersilätsgärtner.

war,