Ausgabe 
1.2.1806
 
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) -8 (

Sn dem verflossenen Jahr 1805. ist bei hiesiger Armenkasse einaenom- men und ausgegegeben worden:

E i n n a s) m.

an Stiftungs-Pensionen « . , .

aus der wöchentlichen Armenbüchs . »

aus der Armenbüchs von der Landgräfl. Regierung, Hofgerichc und Kirchen - und Schulrarh ,

aus der Büchse von Versteigerungen . .

aus der Stadtschreiberey-Büchs » . *

aus der Wald - Inspections - BüchS . . *

aus den Büchsen der Gasthäuser ,

von löbl. Universität . . . .

von der Brigade Landgraf . . . I

von löbl. Magistrat ....

von gutherzigen Christen . . *

von den Zünften . . . .

fr.

!233

2060

91

43

7

2

4

52

B3

60

1

8

Ausgab.

an die wöchentliche Armen

vor die Armenkinder in der Industrieschule vor stücke, Bücher, und sonstige Bedürfnisse

vor Medicamente .

vor Verpflegung ganz elternloser Kinder

an Extra - Steuern . .

vor 2Ol l Handwerksbursche, jedem gkr.

vor 2590 dergleichen, jedem 6 kr.

4601

Summa 36481

m 1787

Brod, Klerdungs-

. . 720

. 239

. .. 067-

386 134

'_____________ 2 9

Summa ,3693!

Alb. Pf.

25 5

Fortsezzung der Gedanken über Landes sperren und Theurung der Lebensmittel.

Der schon angezogene tiefdenkende Herr Verfasser sagt in eben demselben Buch , von Seite 297. an, über diesen wichtigen Gegenstand folgendes:

Ein großes Hinderniß, das den Aeckerbau betrift, ist in dem bisher mit den Reichsgesetzen streitenden Grundsätze zu suchen, daß man in Ländern , die or­

dentlich keinen Ueberfluß an Getreide zu haben und öfters daran Mangel zu lei­den ^pflegen, die Ausfuhr des Getreide- beständig verbieten mäste.

Die Absicht des Verbots der Aus­fuhr ist, zu verhindern, daß die Menge der Käufer gegen die Zahl der Verkäufer und Erzieler nicht zu groß werde, son» dern daß zwischen beiden die möglichste Proportion bleibe: weil sonst, wenn der Käufer zu viele werden, die Produkte theuer, und vielleicht auch selten werden würden.