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6) am Krofdorfer Weg ein halber Mor­gen Waizen, und endlich

7) auf der Rothhohl 2o9tut. Wicken, welches die Liebhaber alle vorher in Au­genschein nehmen können, öffentlich und gegen gieichbaldige baare Zahlung an den Meistbietenden versteigt werden. Lieb­haber dazu können sich also an denen an- berauinten Terminen in dem Sackifchen Haus ei »finden, und nach Gefallen mit- hieten. Giessen den 25ten Jnlii 1805.

Dietz.

4) Auf freiwilliges Ansuchen der Ge­brüder Schneider und Höpfner, soll

A. Dienstag den 6ken k. M. Nach­mittags um 5. Uhr in der denselben zu­gehörigen Puder- und Srärkfabrik an der Wallpförter Chaussee

i) ein Zuchtschwein mit 7 Ferkel,

2) zwei tragbare Zuchtschweine,

3) iechS Läufer, und

4) sechs ab gestossene Ferkel, sodaun

B. Oienftag den 27ten künftigen Mo­nats Naehmittags 2 Uhr bei Hrn. Ralhs- schöff und Baunispektor Ferber auf dem Markt dahier die von denen Gebrüder Schneider und Hopfner bisher in Ge- meinichaft besessene, ohngefähr einen gn« tcn Flintenschuß von der hiesigen Stadt an der Wallptörier Chaussee gelegene Pu­der- und Stärksabrik, nebst allem Zn- gehör, uns zwar

1) ein 42 Schuh lang und 30 Schuh breites 2 stockiges Haus, worin 6 Stuben, 2 Kammern nebst Küche, und das auf gleicher Erde zur Stark- macherei, im ersten Stock zur Woh­nung und in dem zweiten Stock znm Trokuen eingerichtet ist, nebst geräu­migen Hof und guten Brunnen,

2) eine Roßmühle zum Pudermahlen nebst dabei befindlichem Trott zum Austritten,

3) Stallung für zwei Pferde und 30 Schweine, nebst Holzschoppen und Heuboden, wie auch

4) ein dabei befindlicher ohngefabr ei­nen Morgen haltender Garten und Wiese, wovon jährlich 25/8Mesten ständig Korn zur Landgräst. Kelle­rei, ii Alb. 3 i/4Pfenn. Zins an das hiesige Hospital, und 3 Alb. 6 1/2 Pfeun. , Jins an die Herrische Erben entrichtet wird, übrigens aber zehndfrei ist;

sodann den darauf folgenden Donnerstag als den 2yten k. M. Nachmittags nm 2 Uhr und zwar in besagter Puderfabrik selbst:

1) ein Zugpferd nebst Karrn und Ge­schiß,

2) ein noch wenig gebrauchtes voll­kommenes Reitzeug mit deutschem Sattel,

3) ein Kesselchen von Eisenguß,

4) 23 Stück obngefähr 4 Ohm haltende Bütten mit eisernen Reifen gebun­den,

5) ohngeiahr 20Zentner neues Heu, 6) ohngefähr 5 Klafter Holz,

unter denen bei der Vergantung noch be­kannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich rt» den Meistbietenden versteigt werden. Liebhaber hierzu können 2 Tage vor dem Verstrich alles in Augenschein nehmen, sodann in termino nach Ge­fallen mitbieten.

Giessen den 24ten Jnlii 1805.

Dietz.

5) Künftigen Montag den 2yten d. Monats Nachmittags um 2 Uhr und die darauf folgende Tage soll mit Der Ver­steigerung in dem Bersi'schen Haus fort­gefahren, und dabei äusser denen Kramer- waarerr auch Weiszeug, Bertwerk,