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Bekannkmachmrgen.

r) Nachdem der hiesige Burger tnrb Kärschiier, Johann Christoph Lippmanrr, eine sein Vermögen weit übersteigende Schuldetest conlrahirr, dieserrhtden der förmliche Concursprozeß erkannt wer­den muffen-r als werdon alle diejenige, s-o an ersagten L'vpmann eine gegründete Forderung zu haben vermeinen, hiermit vorgeladen, bei hiesigem Sradtamt in dem auf Mittwoch den flen November ad liqu-idanclumet eertandiim.<le prio- ritate auberauimen Termin so gewis zu erscheinen, ihre Forderungen anzubrm- gen , und richtig zu stellen, auch »ach Befinden de prioritate zu handeln, als sonsten sie mit ihren Ansprüchen auf die Concursmaffe gänzlich adgewiefen zu wer­den , sich ohnfehlbar zu gewärtigen ha- deu. Giessen den ttenOctdr. 1804.

Landgraf!. Hess. Stadtamt bas. Ray st.

2) Da bei Landgrafl. Hess. Stadt­amt, des in den Schutz hieher gnäoigst recipi-rren Juden IlaacrSimons Chefrau, Spriutz, die Erklärung gegeben, daß sie Miit u-rem Cyemann keinen-gemeinschaft- ltchen Hande! treibenr vielmehr in An­sehung der von diesem conlrahirt werden­den Schulden sich ihre weibliche Rechts- wohlthaten.-usdrücklich Vorbehalten wolle, so wird solches zu jedermanns Nachricht hierdurch bekannt gemacht, damit dle>e- chge f welche sich mir erfaßtem Juden Isaac Simon ui Handelsverkehr entlas­sen wollen, ihre Maasregelu darnach nehmen können. Giessen deu i7ten Octo­ber i8°4»

Landgräfl. Hess. Stadtamr das. Ray ß.

3) Es vermißt Jemand in Darm­stadt seit einiger Zeit eine goldene Zylin­der-Uhr, und hak Ursache zu vermnthen.

daß sie sich gegenwärtig in Giesen befindet- Sie ist so gros und ohngcfehr so dick als rin Laubthaler. Das 2Lerk ist mit einet messingenen Platte bedekt, auf welcher der Nähme des Meisters r Tenoux Paine a Geneve , eingegraben ist. Uevrigens ist diese Uhr noch daran kenntlich, daß es eine sogenannte Springuhr ist, und daß der go-ne Stift, an welchem man drücken muß, wenn sie auffprmgen soll, etwas weit vergeht.

Wer bei Ausgebern dieses Blatts davon sichere Anzeige macht, worum je­dermann gebeten wird, erhalt 2 Kronen- thaler zur Belohnung, und dem allen- fallsigen Käufer bietet man den Preis zu­rück, welchen er dafür erlegt hat.

4>) Künftigen Donnerstag den 15ten dieses' Monats , um 9. Uhr , sollen im Pfarrhause zu Kirchberg allerlei Gat­tungen von Früchten , Strohs Obst und Obstwein, wie auch allerlei Hausrath, Pferdegeschirr, Rcilsartel, r Karn, 1 Pflug , eine alte Chaise, eine Fruchtfege nebst einem Pferde und 2 Stück Rind­vieh versteigt werden. Kirchberg bei Lol­lar den 5ten Nvv. 1804.

G eb h a rd.

5) In den neuen Banen aHbierNro. 252. sind 2 tapezirte Zimmer neben ein­ander, woraus die Aussicht aufdie Haupt- strafe gehet, an einen nnverbeuratneten Mann zu vermiet Heu. Liebhaber zu die­sen Zimmern belieben sich der übrigen Bedingungen halber an den Hauseigen- rhümer selbst zu wenden.

6) Zwei meublirte Stuben au feinem Gang, sind in der Neustadt zu vermie- then, und können im December bezogen werden. Auf Verlangen werden solche auch ohne Meubles vermiethet.

W e i p r e ch t.

Got-