Einzelbild herunterladen

annehmlichen bei der Verpachtung be­kannt zu machenden Vedingnissen, auf mehrere* Jahren an den Meistbietenden verpachtet werden.

Das Gut ist mit allen erforderlichen Gebäuden , Wohnung, Stallungen, Scheunen , Brauhaus rc. in gehöriger Geräumigkeit und Bequemlichkeit ver­sehen.

Da das Gut in der Morgenzahl fehr beträchtlich ist: so kann dasselbe auch wenn sich annehmliche Liebhaber vorfin­den , zur Hälfte abgetheilt verpachtet werden, indem genügsame Gebäude zu zwei vollständigen Oeconomie-Höfen vor­handen sind.

Zugleich wird bekannt gemacht, daß den darauf folgenden Dienstag als den zten April Vor- und Nachmittags mir dem Verkaufe des Mobilar-Inventars, Dienstags den loten April aber Vor - und Nachmittags mit dem Verkaufe des Vie­hes, Geschirs und der Fütterung der An­fang gemacht werden wird.

An Vieh sind 14Pferde und Stups pen , 41 Stück Hornvieh und mehrere Schaafe und L-chweine vorhanden. Sig­natum Glindfeld bei Medebach im Her­zogtum Westphalen den tüten Februar 1804.

DAIquen,

Landgraff. Hess, zur Aufhebung der Canonie Glindfeld gnä- digst ernannter Commissar.

Bekanntmachungen.

1) Nachdem bei Oberamt des in den Schutz nach Watzenborn gnädigst reci- pirtcn Juden Samuel Bär Ehefrau Sara, die Erklärung gegeben, daß sie mir ihrem Manne keinen gemeinschaftli­chen Handel treiben, und sich in Anse­hung der von diesem kontrahirt werden- ' den Schulden ihrer weiblichen Rechrs-

39 (

wohlthaten nicht begeben, vielmehr solche sich ausdrücklich Vorbehalten haben wolle, so wird dieses zu jedermanns Nachricht hierdurch bekannt gemacht, damit dieje­nige , welche mit ersagten Juden in Han­delsverkehr eintretten , sich darnach zu richten wissen.

Giesen den roten Febr. 1804. Landgraf!. Hess. Oberamt das.

2) Da mit dem uteu dieses der Sommer - Cours seinen Anfang nimmt, nach welchem der Postwagen , Sonntags, Mittwochs und Freytags Abends nach Frankfurt und Montags, Mittwochs und Freytags Abends nach Cassel von hier abgehei; so macht man dieses dem geehrten Publikum bekannt, damit die zu versendenden Sachen zur bestimmten Zeit zur Post geliefert werden.

Giesen den 7ten März 1804.

Landgräflich Hess. Postamt.

3) Bei dem Instrumentenmacher Philipp Alles, zu Utphe, in der Wet­terau wohnhaft, sind alle Sorten blasen­der Holz - Instrumente, als: Clarinet- ten, Oboen, Flöten, Fagott, Quer- Pfeifen, Flageolet, wie auch alle zu ei­ner Türkischen Musik erforderlichen In­strumente, in billigen Preisen, zu haben«'

' 4) Auf dem Selzersweg sind zwei Stuben, zwei Kammern, eine Küche und ein Theit vom Keller, nebst Holzplatz, in der Sonne zu vcrmiethen.

Gottesdienst am 11. März.

In der St. Pancratiuskirche. Mor­gens Herr Superintendent Bechtold. Nachmiltaqs Herr Superintend. Müller.

In der Burgkirche. Morgens Herr Pfarrer Buff. Nachmittags Herr Su­perintendent Schulz.

Mor-