und denselben Kometen sehr verschiedene Wirkungen äußern, je nachdem er ihr näher oder vvn ihr entfernt ist. Bei der schnellen Annäherung des Kometen zur Sonne reissen sich gewisse Theile von ihm loe, die ihn vielleicht in den entlegenen Gegenden seiner Bahn Licht und Wärme verschafften, und jejt bei dem ungleich starker» Einfluß der Sonne überflüssig sind, welches die Ursache des Nebelsund Schweifes zu seyn scheint. Wenn sich der Komet wieder sehr weit von der Sonne entfernt hat, so werden vielleicht diese Theile wiederum auf den Kometen fallen , welcher alsdann ohne Nebel und Schweif erscheinen wird; es müste denn in dem andern Brennpunkt ferner elliptischen Bahn auch eine Sonne glänzen, welche ihn von neuem dieser Theile beraubte.
(Der Verfolg künftig.)
Bekanntmachungen.
i) Nachdem des in den Schutz nach Lollar gnädigft rezipirten Juden Samnel Levi Ehefrau, Hendel, bei Obe-amr die Erklärung gegeben, daß sie mit ihrein Ehemann kernen gemeinlchaftlrchen Handel treiben, und sich in Ansehung der von dresern contrahirt werdenden Schulden ihre weibliche Rechrswohlthaten keineswegs begeben , vielmehr solche sich ausdrücklich vorbeoalten haben wolle; so wird solches denjenigen, welche mit erjagtem Juden Sauruel Levi in Handelsverkehr netten, hiermit zu ihrer Nachricht, und um sich darnach bemessen zu können, bekannt gemacht.
Giessen den rZten Marz 1804. Landgrafl. Hess Oberamt.
2) Die Ehegattin des Herrn Land- Commissariuo Frank in Golda, ist ent- schrossen , ihr ohnfern der olesigen Etadt- k»rche stehendes Wohnhaus, das soge
nannte Universitats-Billardriebst dem daran stosenden kleinern Gebäude, öffentlich zu verkaufen, und hat mir En- desgenannten den Auftrag hierzu ertheilt»
Indem ich nun solches zu jedermanns Nachricht hierdurch bekannt mache, bemerke ich dabey zugleich, daß Termin zu diesem Verstrich, auf den 14ml des nächsten Monats in dem Hause des Herrn RathsschbffFerbers anfdem Markt, Nachmittags um zwei Uhr, von mir anberaumt worden ist, wo ich alsdann auch zugleich die nähern Bedingungen bekannt machen werde.
Giessen den 24ten April 1804.
M ichel.
3) Durch mancherley mitnnserm Abzug von hier verbundene Umständen, bin ich und die Meinigen verhindert, von unfern Gönnern, Freunden und Bekannten allhier, persönlichen Abschied Zu nehmen. Ich thne solches daher hierdurch schriftlich, und empfehle uns zugleich zu beständiger Gewogenheit und freundschaftlichem Andenken. Giessen den zten Mai 1804.
Leußl er,
L. H. Geh. Nath und Hofgerichts- Director zu Arnsberg.
Gottesdienst am 6. Mai.
In der St. Pancratiuskirche. Morgens Herr Superintendent Bechtold. Nachmittags Herr Superintend. Mülle».
In der Burgkirche. Morgens Herr Pfarrer Buff. Nachm ttags Herr Kandidat Möller. (Probepredigt.)
Am Himmelfahrtstag.
In der Sr. Pancratiuskirche. Morgens Herr Pfarrer Buff. Nachmittags Hr. Kandidat Eellarius.
In der Burgkirche. Morgens Herr Superintendent Schulz. Nachmittags Hr. Kandidat Stücker.
Mor-


