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1/2 M. 33 R. 8Sch. Acker am Osenberg , neben Joh. Philipp Busch, flieht i 1/2 Mest. Hafer zur Universitär, zhndfr.
1/2 M. i z R. 1 l Sch. Acker am Ohlenberg neben dem vorigen Sluck und denen Badenbnrgischen Erben, zhdfr.
1/2 M. 31 R. 12 Sch. Wiese zwischen dem Harn in und der Oberlach, neben Ludwig Leng Müller und Job. Philipp Henrich Deubel zu Wiffeck, zhdfr. öffentlich au den Meistbietenden vergantet werden, und hierzu Termin auf Montag den zten Nov. d. I. anberaumek worden ist; so wird sowohl dieses, als auch dast die Vergantung an dem an beraumten Termin des Nachmittags um 2 Ubr in der Behausung der Fran Waldinspektor Seip, auf dem Kreuz gehalten wird, zu dem Ende hierdurch bekannt gemacht, damit die Liebhaber sich an dem bekannt gemachten Termin und Ort einfmden, die nähere Bedingungen anhören, und nach Gefallen mitbieten können. Giesen den Lülen Oktober 1804.
Dietz.
5) Es wird hierdurch bekannt gemacht , daß künftigen Freytag den 2ten Novmor. die gewöhnliche Winterfahrt ihren Anfang nimmt, nach welcher der Postwagen nach Frankfurt Montags und Donnerstags frühe — der nach Cassel aber Dienstags und Freitags um 11 Uhr Vormittags von hier abgehet. Im ersteren Falle müssen die zu versendenden Sachen des Abends vorher bis 7 Uhr — im letzteren aber des n em liehen Morgens bis in Uhr zum Postcomtoir geliefert werden. Giesen am 28ten Octbr. 1804.
Landgräfl. Hess. Postamt.
6) In den neuen Banen flUßterNro. 252. sind 2 tapezine Zimmer neben einander, woraus die Aussicht auf die Haupt
strafe gehet, An rmeir unverhsuküthetett Mann zu vermietben. Liebhaber zu diesen Ammern belieben sich der übrigen Bedingungen halber an den Hauseigen- thümer selbst zu wenden.
7) Ich und meine Mutter haben in der Cchloßgasse ein sehr geräumiges Lo» gie bezogen, und bin entschlossen, Frauenzimmern Unterricht im Nahen zu ertheilen. Es können solche bei mir so fein als möglich, nahen lernen; ferner dreierlei Arten zu Zeichnen ; Schlingen, Ketten , Helle Stiche, und schön Stopfen. Für diesen Unterricht zahlt man mir monatlich, und zwar in denen Monaten, Nov. Dec. Jan. und Febr. 24., die übrigen Monate hingegen 30 fr. Giesen den Llen Nov. 1804.
M. Luise, Tochter der Wittwe Trygophorus.
8) Zur Verbesserung meiner häuslichen Umstände gieng ich vor einem Jahr von hier auf das Churfürstliche Hoftbea- ter nach Carlsrnh als 'Theatermeister. Meine Lage erfordert aber, daß ich bei meiner Familie bleibe; ich mache daher meinen Gönnern und allen meinen ehemaligen Kunden bekannt, daß ich meine Profession als Drechslermeifter wieder fortsetzen werde, und empfehle mich ihrem geneigten Zuspruch in allen Arten von Drechslerarbeit. Giesen den 2ten Nov. 1804.
Ernst Heinrich Mathias, wohnhaft in der weiten Gaß, bei der Wittib des Schneidermeister Leeres.
9) Es ist von Jemand ein goldner Ohrring gefunden worden. Wer sich als Eigcnthümer dazu legitimirt, kann solchen in Empfang nehmen. Bei Ausgebern das Nähere.
Got-


