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5) Da die Erben der verstorbenen Frau Professorin Schwabe entschlossen sind, ihr auf dem Brandplatz gelegenes Wohnhaus öffentlich an den Meistbietenden zu verkaufen; so werden zu dem Ende diejenige, welche gesonnen sind darauf zu streichen eingeladen: sich in der Behausung deS Hrn. Rarhsschöff Busch in der Brandgasse Mittwochs den 2Osien dieses Nachmittags 2 Uhr einzufinden. Giessen den zten Januar 1802.
Oßwald.
6) 2600 bis 3000 fl. können zusammen , oder zertrennt gegen gerichtliche Hypothek zu 5 p. c. ausgeliehen werden. Ausgeber dieses giebt Nachricht, bei wem? —
7) In einem stillen Haus auf dem Brand, sind nach Ostern fünf Stuben an einer Reihe, mit oder ohne Meubles zu verlehnen, an Personen ohne Haushalt. Ausgeber dieses sagt, wo?
Nachricht und Bitte.
Verschiedene Ursachen haben mich zu dem Entschluß bewogen, meine nun 10 Jahre durch geführte Leih - und Lesebibliothek an Herrn H. G. Stamm allhier, zu verkaufen, Indem ich also den verehrten Leserinnen und Lesern, die
4) Da in dem Advokat Neubaueri- schen Stiftungshause den i.März künftigen Jahrs zwey geräumige Etagen, die untere und mittlere, vacant werden, und vor der Hand wieder eermierbet werden sollen; so werden die Liebhaber ersucht, bey Unterzeichnetem die Bedingungen zu vernehmen. Giessen den igten Decem- ber 1801* ,
Fuhr, Secretarius.
bisher Tbeil daran genommen haben, diese Veränderung bekannt mache, danke ich Ihnen mit gerührtesten Empfindungen für die anhaltende Unterstützung, die Sie diesem Institute angedeihen ließen. Ich wage dabei die Bitte, dies gütige Zutrauen auch auf Hrn. Stamm übergehen zu lassen, der dies Institut zu seiner Hauptbeschäftigung machen, es thatig fortsetzen, und auch die bet) mir üblich gewesenen Bedingungen beibebalten wird. Am ic>. Januar habe ich diese Bibliothek an Hrn. Stamm abgegeben; bis dahin find also die rück- ständigen Lesegelder noch an mich zu zahlen. Bestellungen und überhaupt Geschäfte , die nicht direkt auf diese Leihbibliothek Bezug haben, bitte ich mir in Zukunft unter meiner Adresse bekannt zu machen. Ich bitte ergebenst, von dieser Anzeige gehörige Notiz zu nehmen. Giessen den 15. Jan. 1802.
Georg Friedrich Heyer.
Nachricht für die, welche Privatunterricht suchen.
Es wünscht jemand, täglich etliche Stunden Unterricht zu geben, und jucht zu dem Ende ein paar wachere Schüler. Am liebsten würde er im Lesen, in der Deutschen Ortographie, einer für jeden Mann, selbst für den Burger und Landmann unentbehrlichen Wissenschaft, im Rechnen, im Lateinischen, in den Anfangsgründen der Franz. Sprache rc. unterrichten. Er glaubt, wenn sich Schüler (oder Schülerinnen) finden, seine Pflicht ganz erfüllen zu können; da er sich diesem Geschäfte mit wahrem Vergnügen, mit Liebe, mit Warme, mit Feuer, mit Enthusiasmus unterzieht; dH er ferner schon mehrere Jahre informirt hat. Das Nähere bei Ausgeber dieses Blattes.
x Got-


