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Biufen und Riedgräsern bewachsen sind, gehören unter die an sich schlechten, oder durch unterlassene Pflege deteriorirte Wiesen.

3) Der lezte Gegenstand der Unter­suchung sind : die auf den Wiesen haftens den hechte, Servituten, und ihre nahe oder ferne Lage von den Hofgebauden.

Diebesten Wiesen in politischer Nück'- sichl sind dieienigen, aus welchen keine Servitut, noch Zehnde haftet, und die mit völligem Elgentbunisrechte beiesseu werden. Endlich ist es ein groser Vor- theil, wenn Wiesen nicht weit von den Hof- und Stallgebauden entfernt sind.

Bekanntmachungen.

t) Mittwochen den 2ten December Morgens 10Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus nachstehende, dem Burger und Becker Brück zugehörige Feldgüther, als i/2Morg. 24 R. t Sch. Acker auf der

Warth, links der Landstraie, ne­ben Hm Postmeister Kempf und Hrn. Rathsschöff Vetzberger, 1/4 -DL Z5 R. Acker daselbst, stößt auf den Warthweg, neben Hrn. Post­meister Kempf und Jerem. Krailing, x/2 M. «8N. 8Sch. Wiese am Heeg­strauch , neben Georg Ludwig Schmidts Wittwe und Joh. Henrich Molls Ehefrau ,

i M. nR Garten am Nahrnngsberg, neben Johann Philipp Henrich und Hrn. Rathsschöff Wörmser,

i/aM. 22R. izSch. Garten, stößt auf die Bleiche, neben Hrn. Major Langsdorf,

dringender Schuldenhalbön öffentlich an den Meistbietenden verstrichen werden, welches hierdurch zur Nachricht bekannt gemacht wird. Giessen den LZten Nov. Jgoi,

Fürst!» Hess. Oberamt das.

Nayß.

2) Nachdeme der Burger und Becker Johann Konrad Ohr freiwillia entschlos­sen, sein Wohnhaus nebst dazu gehöri­gen Stall, an der Ecke der Bachgasse, öffentlich an den Meistbietenden verstrel- chen zu lassen, wozu Termin auf Sam­stag den 5ten Decembr Morgens lvUhr auf dahiesigem Rarhhaus anberaumet worden, als wird solches zur Nachricht hlerdurch bekannt gemacht. Giessen de« szteuNov. i82i.

Fürst!. Hess. Oberamt das. Rayß.

z> Donnerstags den gten und an den darauf folgenden Tagen des kommen­den Monats Decembers Nachmittags halb 2Uhr, sollen in der Behausung der verstorbenen Frau Professorin Schwabe auf dem Brand, allerhand Gerathschaf- teil von Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Weißzeng, Kleidungsstücke, Holzwerk u. s. w. öffentlich an die Meistbietende ge­gen gleichbaare Zahlung verkauft wer­den. 'Man macht hierdurch solches zu Jedermanns Nachricht bekannt. Gies­sen den ^teuNovbr. i8°i.

W. Oßwal d.

Von Commlssiouswegen.

4) Bei Frau Major Werner allhier sind Italienische und Virginische Pappeln zu haben von 4 bis 6 Sch. daS Stück zu 3 fr., von 6 8 Sch. das Stück 4 fr., von 8 tv Sch. das Stück 6 fr.

5) Neuerdings habe ich frische Hol­ländische Häringe, welche sehr delikat von Geschmack sind, erhalten, dasStück a jlo bis 14 Kreuzer.

E. Bersch.

Gottesdienst an» 29. Nov.

In der St. Pancratiuskirche. Mor­gen-