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m'ren. Sehr oft erhält man bei sorgfältiger Sammlung aller Lau­gen , weit mehr Pottasche wieder, als man zur Anstellung der Waare genommen hatte.

(Fortsezzung folgt.)

Bekanntmachungen.

i) Zur Herstellung und Handhabung einer guten Ordnung im hiesigen Polizei- Fach, sollen noch zwei neue Polizeidiener angenommen werden.

Es sind dazu Leute von mittleren Jahren, guter Gesundheit, erprobter Treue, Rechtschaffenheit und Thatigkeit erforderlich. >

Die jährliche Besoldung eines Poli­zeidieners bestehet

i) in 85 st- baar Geld,

2) drei Achtel Korn,

3) ein Viertel von den Cikations - Ge­bühren ,

4) einem Drittel von den Strafen der­jenigen Vergehen, die er selbst an­zeigt, und

5) empfängt er alle 3 Jahre eine voll­ständige Montur.

Diejenige, welche diese Stelle zu überneh­men Lüsten tragen, und sich mit glanb- hafien obrigkeitlichen Zeugnissen versehen können, daß sie vorgedachte Qualitäten besitzen, haben sich in Z'it von 3 Wo­chen bei dahicsig Fürst!. Polizei - Depu­tation gebührend anznimlden, und dar­auf das weitere zu erwarten. Signatum Giessen den igteu Februar 1801.

Fürst!. Hess. Polizei - Deputa­tion das.

2) Montags den 9. März und fol­gende Täge sollen in der verstorbenen Frau Obristin von Glöckner Behausung auf dem Asterweg, Morgens um 9 und Nachmittags um 2Uhr, allerhand Mo­

bilien und Hausrath an Zinn, worunter 7 ganz neue noch ungebrauchte Dutzend Gemnßteller, und 16 Schüsseln befindlich, Kupfer, Eisen, Porcellain, auch Holz- werk, an Spiegeln, Commoden, So- pha, Stühlen, Tischen, Schranken rc. einem großen Flügel, einer noch woblcon- ditionirten viersitzigen mit gelben Pln>ch ausgeschlagenen Kutsche, einer Port- cbaise, Bettstellen mit und ohne Vor­hänge rc. an den Meistbietenden gegen gleichbaldige Bezahlung verkauft werden.

Acht Tage hernach , uemlich Mon­tags am 16. März , Nachmittags um 3 Uhr, soll auch daselbst das derselben zuständig gewesene freyadeliche Wohn­haus , bestehend aus acht un - und zehn tapezirten Zimmern, mit einem Saal, verschiedenen Souterrains, Kellern, Zwey Küchen, und einem großen mit 2 Kammern versehenen Boden, nebstdem dazu gehöri­gen acht Zimmer enthaltenden Nebeuhaus, Garten, Scheuer, Brunnen, Wasch­haus und Stallungen, unter sehr billi­gen Bedingungen wegen des nur etwa mit der Hälfte oder auch dem Drittheil gleichbald zu erlegenden Kaufschillings und sonst , auf Ratification an den Meist­bietenden öffentlich versteigert werden.

3) Freitags den izten März ^Mor­gens ivUhr, soll auf dem dahiestgen Rathhaus der den Cchmallischcn Erben zirglwörige Garten in der Scheppccke, halt 1/4 Morgen, 25 ERut. 8 Sch-, neben Hrn. Zollverwalter Rumpf und Johann Bal­thasar Lony Wittib, sodann 1/4 Morgen 18 Rut. 7 Sch. Garten am untersten Ric- gelpfad, neben Christoph Bcrnbek, und r/4Morg. 24Rut. .Acker ln.nterm Wall­brunnen, neben Balthasar Spruckeu Wit­tib, giebt 1 1/4 Meste unständig, so dem Burger und Schuhmacher Georg Wil­helm Franz zugehörig , sind , freiwillig öffentlich an den Meistbietenden verstri­

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