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zugehörige, itt der Wallthor-Strafe gelegene adelich freye Wohnhaus nebst Zugehör, zum Vorthei! gedachten Kindes, auf dadiesigem Kanzleybau an denMcift- bierenden verstrichen werden. Liebhaber dazu können sich alfo zur bestimmten Zeit an dem bestimmten Ort emfinden, ihr Gebot fbun und, nach Befinden, sich des gleichbaldigen Zuschlags gewartigerr. Giessen den ytenNov. igoi.
Von Commissionswegen
L e u ß l er, Fürst!. Regierungsrath.
2) Mittwochen den 2zten dieses Morgens ioUdr, soll auf dahiesiaem Rathhaus das Wirthöhaus zum Riesen auf dein Selzersweg, nebst der dazu gehörigen Scheuer, Nebenbau und HauSgar- ten , anderweitig an den Meistbietenden vergantet werden, welches hierdurch öffentlich bekannt gemacht wird. Giesen den 4ten Nov. isoi.
Fürst!. Hess. Oberamt das.
N a y ß.
3) Es ist mebrmaleu in Frage gewesen : Welche Belohnung der hiesige Briefträger für das Ueberbriugcn der Geldbriefe, nach der Sunrme und andrer Packereyen, nach dem Gewichte, fordern und verlangen dürfe? — In Ermangelung einer genauen Bestimmung hierüber in dem Fürstlichen ; Reglement, bat unterzeichnete Stelle bey Fürstlicher Negierung um Bestimmung dieses, un- terthanig gebeten, worauf denn gnädig verordnet worden:
Daß der Briefträger von allen Pa- quets, sie mögen Geld oder keines dergleichen enthalten, groß oder klein seyn, vier Kreuzer aks Belohnung zu beziehen habe.
Man macht solches hiermit zu Iedev» manns Wissenschaft bekannt.
Sodann wollte man ein verehrlicheS Publikum bitten, die Briefe und besonders die Päckereyen für den Postwagen, frühe zum Poft-Eomtoir zu liefern, und nicht bis zum Augenblick des gaugs der Posten damit zu zögern. Der Aufenthalt, welchen dergleichen Spätlinge bei der Spedition verursachen, ist sehr groß, und wird der Abgang der Posten oft dadurch zurückgesezl.
Giessen am iFtenNovembr. igor. Fürstlich Hessisches Postamt.
4) Ich bin gesonnen, mein Meisterstück, welches in einem sauber gearbeiteten Kleiderschrank, von Eichenholz, nach der neuesten Mode, bestehet, zu verkaufen. Liebhaber melden sich deshalb beim
Schreinermeistermeister Johannes Dillmann, auf dem Markt wohnhaft.
5) Bei Frau Major Werner allhier sind Italienische und Virginische Pappeln zu haben von 4 bis 6 Sch. 311
3 kr., von 6 — 8 Sch. das Stück 4 tr., von 8 — io Sch. daS Stück iv kr.
6) Donnerstags den zten und an den darauf folgenden Tagen des kommenden Monats Decembers Nachmittags halb 2Uhr, sollen in der Behaulung der verstorbenen Frau Professorin Schwabe auf dem Brand, allerhand Gerarh)chaf- re» von Gold, Silber, Finn,. Kupfer, Weißzenq, Kleidungsstücke, Holzwerk u. s. w. öffentlich an die Meistbietende gegen gleichbaare Zahlung verkauft werde», Ma» macht hierdurch solches zu
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