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In der hiesigen Gegend ist mir feilt ' Näheres Beisp-e!, als das Gartenbaus des H. Amtmann Diefenbachs zu Lauterbach bekannt.
sich von selbst. In den innwendigen Raunr eines solchen Kastens wird nunmehro die Erde geschüttet, die man oft an dem Ort selbst findet, wo man daS Haus bauen will , und mittelst eines Stampfers, der gewissermasen einen gestielten Kloz vorstellt, zusammengestossen. Da das Stampfen der Erde den Kasten auseinander treiben würde, so werden die einander überstehenden Stangen mit starken Stricken verbunden, und so das Werk allein von Erde erbaut-
Schon trift mau solche Pifel'anfer auch in Teutschland an, z. B. bet Halle in Sachsen. Auch im Hollffeimschen wacht man mit sehr gutem Erfolg seif einigen Jahren dergleichen Hältst, untr der Hannöverische Ingenieur- Lieutenant Lossius bar seit verschiedenen Jahren viele Versuche mit Piff" zu Mauern und Gebäuden gemacht, und da diese völlig geglückt sind, zwei Weeghauser zu Kä störst und Düderode von Stampfarbeik erbaut. * MU
Bekanntmächunssett.
i) Freitags den 17. April, Morgen«' ro Uhr, soll auf dahiesigem RathhauS das dem Burger und Becker Brück zugehörige Wohnhaus, nebst Scheuer und Stallung, in der Wallpförler Strafe, neben Herrn Stallmeister Schott und' Adolph Flett gelegen , öffentlich an den Meistbietenden verstrichen werden , welches hierdurch zu jedermanns Nachricht bekannt gemacht wird. Giesen den 30, btze^März 1801.
*> Fürstl. Hess. Oberamt daff
Ray ß.
Zoll Höhe angiebt, und welches nach Verhältnis der Höhe, die das Haus haben soll, 18 — 24 Zoll breit fenn muß. Auf beiden Seiten des Mauerwerks werden gerade starke Stangen in die Erde gegraben, welche z — gFus voneinander entfernt seyn können , und deren inn- wendiger Raum mit Brettern ausgesezt wird, so daß das Ganze einen länglichen Kasten bildet, dessen Breite die Dicke' der Mauer, und die EntfernungFtz^eln- ander gegenüber stehenden ©taufen bestimmt. Daß die Bretter auf die bohr Kante gestellt werden, und eine verhält- nismäsige Stärke haben müssen, versteht
2) Nachdeme der Burger und Kramer Friedrich Faber, freiwillig entschlossen ist, sein Wohnhaus auf der Maus- bnrg, neben Balthasar Flett und Philipp Best, öffentlich an den Meistbietenden verstreichen zu lassen, zu dem Ende Termin auf Montag den rzten dieses, Nachmittags zU'hr, in des Hrn. Raths- schöff Fer^rs Behausung anberaumer worden, ais wird dieses zur Nachricht hierdurch bekannt gemacht. Giesen den 2terr April igor.
Fürst?. Hess Aberamk daff R a y ß.
3) Künftigen Mittwoch, den 8ten April, Nachmntags halb 2 Uhr, solle» tn des verstorbenen Kramer Steins Behausung auf dem Neuenweg, allerhand Haucgeräthschaften, an Zinn, Messing, Holzwerk, Weiszeug und Mannstleidnng, an den Meistbietenden gegen baare Zahlung verstrichen werden, welches hierdurch öffentlich bekannt gemacht wird.
Giesen den tten April >8oi.
Fürstl. Hess. Oberamt daff R a y ß.
4> Die sämtliche 2oBande der deutschen Encyclopädie, in Folio gedruckt, weicht


