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Wasiek eingefchöpft n«b durch die Kraft eines einzigen Mannes, auf jeden Schwung beinahe 11/2 Kannen Wasser, auf jeden bestimmten Punkt bequem geschleudert werden kann. Die Höhe zu welcher es geschleudert werden kann, verhalt sich wie der Schwung. DaS Wasser fallt in sehr grosen Tropfen aus der Höhe herab, als wenn es aus einer grosen Sprütze herausfnhre. Gegen eine Wand stößt es mit erstaunlicher Gewalt. Es kommt alles auf einen Klumpen zusammen, und kann besonders innerhalb eines Gebäudes ungleich mehr damit ausgerichret werden, als durch die gewöhnlichen Haussprützen. Sie kostet mit der Beschreibung, Anweisung und Emballage 2 Thlr. ausserhalb kann man sich der Lekschaufeln mit bedienen. S. die Anmerkung zu Ende dieses Aufsatzes.
Der Mechanicys Fritsche erfindet eine Sprütze, welche durch ein Getriebe vermittelst eines Radesbewegt wird, und das Wasser durch einen Schlauch, aus einem nicht zu tiefen Behälter saugt, und entweder in die ober» Stokwerke leitet, oder in die Flamme spritzt.
Bader, Maschinen - Direktor in München erfindet eine neue grose Feuer- sprütze, die zugleich als Aubringer wirkt, mit welcher man so viel als mit Z gewöhnlichen grosen Feuersprützen aus- richreu kann, und die weniger Platz und wenige Arbeiter erfordert.
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Löscher erfindet eine neue Löschmaschine. Sie kostet mit .EmbaiHage und Anweisung ihres Gebrauches, n Thlr. sächs: kann bequem auf dem Postwagen versendet werden, ist ohne Röhre, Kolben und Ventil, treibt einen Wasser- ftrah! iIolldick, 4oFuö hoch, ist sehr
einfach tragbar, in dersirengsten Kalte, und auch bei schlammigen Wasser brauchbar.
1799*
Hertel MechanikuS in Nürnberg, bringt neue Verbesserungen an den Sprühen an, welche durch neue öffentliche Zeugnisse approdirt werden.
(Fortsezzung folgt.)
Bekanntmachungen.
1) Nachdeme nochmaliger Termin zn»n Verstrich des von Philipp Henrich Kröcker hinterlassenen Wohnhauses samt Scheuer, Stallung und Garten, auf dem Neuenweg, neben Brandweinbrenner Ohler, auffFreytag den irenAug. Morgens jo Uhr anberaumet worden , als können diejenige, welche mitzustreichen gesonnen sind, sich alsdann ans dahiefi- gem Rathhaus einfinden. Gießen, den i/tenIulii 1300.
Fürstl. Hess. Oberamt das. Rüyß.
2) Nachdeme der Burger und Be- ckermeister Andreas Vernbcck freywillig entschlossen, sein Wohnhaus mit Hof und Stallung auf dem Neuenweg, ne- beu den Gebrüder Frech, öffentlich an den Meistbietenden, gegen Zahlung in zwey Terminen verstreichen zu lassen, wozu Termin auf Dienstag den 2yten dieses, Rachnriltags gUhr, indesHrn. Rathsschöff Ferbers Behausung anberaumet worden, als wird solches zu jedermanns Nachricht hierdurch bekannt gemacht. Giesen den i/terrIul. igoo.
Fürstl. Hess. Oberamt das. Rayß.
3) Nach-


