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Verfolg.

Die nämlichen beiden würdigen Män­ner erfanden auch zn gleicher Zeit die Anbringer.» Dies ist ein Kasten, der an der einen Seite eine Säugpumpe, an der andern eine Drukpumpe enthält. Jene saugt das" Wasser aus einem Bach, Canal, Teich, Graben, Brunnen u. d. Durch einen steifen Schlauch, dessen Ende mit einem metallenen Siebe ver­macht ist, und durch eine Scheibe von Kork über den Schlamm erhalten wird, diese preßt das von jener angesogeue Wasser durch einen Schlauch zur Sprühe hin, welche alSdann des mühsamen und gewöhnlich sehr verwirrten Zugießens des Wassers, mit Eimern nicht bedarf/-) und wodurch zugleich die oft überhäufte An­zahl von Arbeitern vermindert wird,wel­che am Ende mehr hindern als nützen, denn 12 erfahrne tapfre Manner, nü­tzen mehr als ,200, die das nicht sind.

Diese Schläuche verfertigten sie da­mals aus wasserdicht gemachtem Segel- luche. Anfangs waren diese Zubringer einfach, in der Folge wurden sie verbes­sert und künstlicher, und unter die neue­sten Verbesserer gehört Bersting ( Ge­meinnütziger Unterricht über den geschwin­den Gebrauch der Brandsprützc. Mün­ster 1793.)

Nach Ackert soll das Robr eine walzenförmige Oefnung haben, sich also weder verengern noch erweitern, und weil Metall einen grösern Grad der Kälte au- irinfttit, so giebt er den Rath, lieber das Robr aus Birnbaum- oder Buchsholz zu machen , es in Leinöhl zu sieden, und dann mit Bindfaden zu umwickeln.

Im Jahr 17^0 webte der Posamen- tirer Bek zu Leipzig, zuerst dergleichen Schlauche aus Hanf ohne Naht. Spä­ter wurden sie auch von dem Leineweber Ercke zu Weimar gemacht, und noch später verfertigte man sie in Dresden und Schlesien aus Zwirn. Jzt werden sie bei (Stuttgart), auf dem Buhlhof, wo auch Saile nicht gedreht, sondern ge­webt werden, wodurch sie weit starker und dauerhafter ausfallen, verfertigt. Die gewöhnlichen hatten den Fehler, daß sie lange brauchen, ehesiedergestalt durchnezt werden, daß sie nicht zu viel Wasser auf dem Wege verliehren.

Acken, den ich schon einmal ange­führt habe, und der am Ende noch ein­mal auftretten wird, hält dafür: daß man die Schläuche am besten aus den Rücken-Stücken der Häute mache, weil die Banchstücke zu schwammig sind, und das Wasser durchlassen. Zum Uiberzug empfiehlt er folgende Mischung: Ein Pfund ^gereinigtes nicht zu altes Uns schlitt, 1 Pf. ungesalzene bei gelinder Wärme zerlassene Butter, 2 Pf. klares Pech, 6Loth Wachs, 2 bis Z Loth Vir- kentheer.

Und nun will ich die Verbesserungen der Sprützen in den neuesten Zelten, so wie sie mir bekannt geworden sind, noch anführen.

1797-

.Löscher (vormahls Bergmeister in Gräfl. Thuuischen Diensten, izt zu Frei­berg in Sachsen, bekannt durch seine aus Holz geschiiizren Crystallmodelle, und mehrere nützliche Erfindungen und Schriften , erfindet eine wasser- schleuder womit alles dicke schlammige

Wasser

*) S. Rarsten« Lehrbegnf der gefMmten' Mathematik. V. 76a.'

* ) Ei'ist auch Der Erfinder einer andern hydraulischen Maschine, die et* IN folgender Schrift beschrie­ben bar: Erfindung eines LrostMlschen Runstgezcuges, womit man ebne alles Schöpf - und Pumpwerk/ M erliche 100 Esten hoch 'Röhrwalsir hru'Len kststll. Ltlpiig i?97<