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sammengebracht hat, aber auch dann erfT, wird sie ihm mit 4 P. C» jährlich verzin- ftt /
' 6) Die Zinsen fangen jevesmahl erst mit dem ersten Tage des Quartals an zu laufen. Für jede Summe also, welche nicht am 1 Jan. April. Inn. und Oct. bis zu einer zinsbaren Summe eingelegt ist, können auch mit dem nächsten Quartal erst, die Zjnsen zahlbar werden. Doch soll ein Unterschied von 8 Tagen, welche das Darlehn später gebracht wird, nicht zum Nachthei! gerechnet werden , sondern dennoch die Zinsen mir dein Anfang desselben Quartals, für ihn zu laufen anfangen.
7) Gegen jede eingelegte Summe, wird ein gedrukter, mir dem Namen und der Summe ausgefüllrer, und von der Administration der Sparkasse unterschriebener Schein, ausgehändigt.
8) Dieser Schein ist nun für den Eigenrhümer und seine Erben, gültig.
9) Das eingelegte Geld kann beliebig, nach einer 4 Wochen vor dem Ablauf des Quartals geschehenen Anzeige, zu- rnckgenommen werden.
10) Auch können von den bereits zinnsbaren Summen, an jedem Quartal, an den vorher bekannt gemachten Tagen, die fälligem Zinsen erhoben werden.
11) Wer hingegen lieber die Zinsen, mit der eingelegten Summe zugleich aufsparen will, dem werden Zinsen aufZin- sen berechnet.
Aus einer Tabelle, welche dem aus-
zu bescheinfgen. Äusser obigen Bedm- gungen, unter welchen sie kleine Summe^ annehmen , werden sie auch noch alle
Wochen oder Monate, kleinere oder gro- sere, jedesmah! ober gleiche Summen annehmen, 'welche sie dem Darbringer mit Zinsen und Zinseszinsen «nfsparen, und ihm dafür, wenn er es verlangt, eine wöchentliche oder monatliche Beihülfe auf gewisse Jahre geben, die sich wie die Zeit ihrer Dauer, nach der Gröse des in bestimmten Fristen eingelegten Geldes, und nach der Lange der Zeit, wahrend welcher der Einschuß geschehen ist, richret. Auch hierüber wurden Tabellen gedruckt, die es jedem deutlich machen, wie gros und wie lang er eine solche Beihülfe, für einen gewissen wöchentlichen, monatlichen odervierteljährigen Einschuß erhalte. Diese Tabellen zeigen z. B. wie ein ein» ziger wöchentlich ersparter Schilling von ( dem 2O Jahr an eingelegt, nach dem 50 eine wöchentliche Beihülfe von 8 Schill« auf 10 Jahre gewahrt-
Jeder kann sich also selbst belehren, wie viel ihm eine frühzeitige Sparsamkeit für sein Alter werth ist, wie er sich durch eigene Kräfte, von dem Ertrag seines eigenen Erwerbes, eine würdige selbst eigene Versorgung, für seine alten Tage sichern kann. Ein braves Dienstmädchen kann in dieser Sparkasse, zu einem Bett oder andern nuzbareu Hausrath , ein fleisiger Ge elle zu seiner ersten Einrichtung als Meister, ein guter Lehr- pnrsch zn einemGesellenkleid, den ersparten Pfenning sammeln. Auch auf kürzere Zeit, vom Sommer, in den Monaten des bessern Erwerbes , kann jeder für die Arbeitslose Zeit deS nächsten Winters,
gestellten Schuldscheine zu solcher Absicht beigelegt wird, kann jeder den Betrag seines Kapitals, mir Zinsen und ---------- ..
Zinseszinsen, aufdas genauste berechnen, wo sein Gewerbe stille steht, entlegen. Die Verwalter der Gesellschaft, stud^-und das eingelegte bis zur ZeU des De
an jedem Mittwoch von 11 — 12 Uhr be- dürfnisses zinnsbar machen. Der Tag- reit, die einzulegenden Sparsummen in löhnerund Gehülfe, z. E. beimIimmer- Empfang zu nehmen, und den Empfang mann und Maurer, kann als ein ^uter


