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gen keine, Möhren und Bohnen abef viel Luft. Manche müssen gleich Anfangs weit aus einander gesezt werden, und dann kann man zwischen die Reihen etwas anderes setzen. Zwischen Melonen bleibt viel Raum, aber man darf nichts dazwischen setzen. Gurken vertragen dieses eher. Zwischen Möhren kann man einzeln Radiese oder Lattich säen. So gicdr eö auch viele Pflanzen., welche ungleichen Raum und Erdtiefe haben. Diese vertragen sich gleichfalls nicht mir einander.
Da nun dle Mistbeete so viel kosten , so muß man sie auf mehrere Ernten hinter einander benutzen. Man reinigt also gleich nach Aushebung der Pflanzen das Beete, und säet gleich wieder etwas anderes hinein.
/ 1 Die Mistbeete haben auch manche Feinde und Dinge, die ihnen schädlich
Ist ihnen die Nasse schädlich, wenn ste von Anfang mit in das Beete gebracht wird — wenn von tinten* an den Mist tritt und ihn erkaltet — wenn Regen oder Nebel von oben durch, dringen.
2) Kalte. Man schuzt sich dagegen durch Matten, Laden und Nach- heitzen.
3) Schneidende Winde. Man muß also, wenn die Pflanzen Luft bedürfen, be- urtheilen , wie weit die Fenster zu öfuen,- und wann sie wieder zu schliefen sind, besonders wenn sich der Wind umsezt.
4) Mause. Wmn man welche spürt, muß man sie wegfangen oder töden, indem man mit weiser Nießwurz abgekochte Erbsen in ihre Löcher wirft.
5) Maulwurfsgrillen' sind den freien Beeten gefährlicher als den eins geschloffenen»
6) Ameisen. Die Erde muß dann geschwind ausgehoben und ins Wasser geworfen, hierauf ein mit Honig bestrichenes Papier hineingelegt werden, auf welchem sie sich sammeln , welches dann behutsam aufgehoben f und in Wasser gesteckt werden muß.
7) A>egen - und andre Würmer halten sich gern in rohem Mist und Hvlz- spänen auf. Man muß also gute trokne, wohl verarbeitete Erde zu den Mistbeeten nehmen.
8) Unkraut kommt von nicht bereiteter Erde, welche noch voll Unkrautsaas men ist^
9) Schwamme sind ein Zeichen von schlechtem Mist oder nasser Erde. Man muß die Erde herausnehmen, den Kasten abkratzen, und die Höhlung mit frischer trvkner Erde ausfüllen,
io) Unreinllchkeit, welche der Mist, indem sich die Feuchtigkeiten sammeln^ zurücklast.
(Forksezzung folgt.)
Bekanntmachungen.
i) Es ist vielleicht manchem inftPu- blico gedient, sich der Last alter verle- 'gener Bücher zu entledigen, die für nichts geachtet, bisher verbrannt, oder dem Mänsefraß frei gegeben worden. Der Buchhändler Rrieger allhier er- öfnetdahrr jebem, der^ergleichen besi'zt, einen Weg> solche gut zu versichern. Ich taufe zum Beispiel
i) jede Qualität und Quantität alte gebundene Bücher, alte Zeitungen und dergl. nach dem Gewicht in Pfunden oder Zentnern.
2) Alle Arten beschriebene Papiere, als t alte Handlungsbücher, Bei efschaf- ten, Akten, mir einem Worte, alles,
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