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Auch in Brislington werden sehr gute Kohlenballe verfertigt. Man nimmt 1/3 Sch!am oderSchlik, und 2/3 Kohleurlein, mischet alles wohl unter einander, uns macht Balle daraus.

agenn sie solche auf dem Kamin» Heerde brennen, lassen sie zuerst ein-wenig Steinkohlen anglühen, thürmen dann reue Bälle darüber in Form einer Pyramide,

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-iS sie zu einer Spitze hinten an der Fcuermauer steigen. Darauf wird der Haufen aussen, mit dem Gemffch wor­aus die Koblenbaüe gemacht sind, über­zogen. In die Spitze machen sie em Loch, und ein anderes, des Auges we­gen vorne, wo sie denn gut brennen, und ein vortrefliches Feuer geben.

Bekanntmachungerr.

1) Künftigen Dienstag, den 9ten dieses , Nachmittags 2 Uhr, sollen indes verstorbenen Aeugfchreiber Krachs Be­hausung allerhand Hausrath an Silber­werk, Kupfer, Zinn, Messing, Ei »en, Holzwerk, Weiszeug, Bettung und Klei- dungsstücke, öffentlich an den Meistbie- reuden gegen baare Zahlung verstrichen

werben, welches hiermit zu jedermanns Nachricht bekannt gemacht wird. E)lb- sen den chtrn Decembr. i8oo.

Fürst!. Hess. Oberamt dass Rayß.

o) Da die Erben der vor einiger Zeit verstorbenen Gutel Kaufmann.da­hier die Anzeige gethan, dap bei dies mehrere Pfander in Wer,atz gegeben wor­den . deren Eigenthumer ihnen nicht ve- kannt seyen, und ans den Litteralien ih­rer Erblasserin sich nicht ergeben woll­ten» aleichwol aber auf Vie von ihnen bereits privatim geschehene Vekanntma- chung weder ein groser The,! K'ki W r- der, noch andre, wovon sie die Eigen- thümer wüßten, eingelöset wurden, wird hierdurch auf deren Ansuchen zu Einlösung der bei der Gute! KausNtalrn versezlen Pfander eine vierwöchige &rln von Amtswegen bestimmet, und öffent­lich bekannt gemacht, daß jeder, wel­cher bei derselben etwas in Versatz gege­ben , solches in der bestimmten Frist ge­gen Vezalung des darauf erhaltenen >3 or- schuffes, samt Zinsen einlvsen, oder fals hierbei ein Anstand obwaltet, diesen bet Oberamt anzeigen solle, so gewiß, als sonsten

Hr. D. Schaub bemerkt in seiner Beschreibung des Meißners, Cas­sel 1799. S. i8l. als etwas Besonders, daß man am Ende des 16. und zu Anfang des 17. Saec. bie kleinen, wegen ihrem langen Liegen aus den Hai­den verwitterten und zerfallenen Kohlen, in den Sooden nut 1^3 Lehmen zu­sammengeknetet, und die daraus geformten getrockneten Kugeln^ als Niemis materiale beim Versieben der Salzsoole nach I. Th olden ©. 53- angewen- der habe, welches nicht mehr geschieht, weil die starke Verwitterung vermie­den wird , indem man izr nicht mehr Kohlen fördert, als jährlich verbraucht werden. Also wurden auch in Hessen solche Kohlenballe verfertigt.

Kohlenllein, dessen man sich in England und Lüttich bedient »sind aber keine verwitterte Kohlen, sondern Kohlenbröckelchen (ulm ) Ueberbieibsel aus Koh­lengruben , der ungemein wohlfeil ist. Es wäre also noch immer die Hrage; ob die neue Einführung jener Kohlenbalke auf obige Art verfertigt, nicht rvirthschaftlich wäre»