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Nüzliche Verbesserung- unsrer Mistbeete.
Verfolg.
Aur Einfassung der Mistbeete gehö- ren Kästen von i1/2 bis 2 Zoll dicken ÄLßnnenbrettern. Sie werden blos in einander gefugt, damit man sie im Wörter auseinander nehmen kann. Man rann sie zur langer» Dauer in - und aus- wendig mit Theer, worin man Kohlenstaub gekocht bat, Aberstreichen. Die Breite eines solchen Kastens ist höchstens b Fus, und hinten ist er 10 Zoll höher nls vorne. Die beste Lange ist io- — jq. Jus. Die Höhe richtet sich nach den Pflanzen- Von der Oberfläche der Mistbeet-Erde bis an die Fenster, muß so viel Raum seyn, daß die Pflanzen die Fenster mcht berühren. Haben sie diese Hohe erreicht, und sollen sie doch noch känger in dem Mistbeete stehen bleiben, so muß man dem Kasten nothwendia einen Aufsatz geben.
, Au Fensterscheiben sind grose den rleinen natürlich vorzuziehen. Am besten kulket man sie in Holz, und nimmt zu den Rahmen reines kerniges Kiefernholz, Vas einige Jahre gelegen hak, und also wohl ausgetrocknet ist: denn eichenes Äolj zieht sich allemal, und dadurch springen die Scheiben. '
Für Gewächse, welche eine gemä- sigte Hitze erfordern, sind Fenster von nr Oehl getränktem Papier die wohlfeilsten und besten..
Zur Beschützung der Mistbeete sind Laden erforderlich, welche, damit sie der Wind nicht anfheben kann, mit Oueer- stangen befestigt werden. Bei kaltem Wetter muß man noch überdies Matten auf die Fenster unter die Läden legen. _ . Solche Matten sind von Stroh oder Schilfs oder Kuhhaaren gemacht. Zu
xCX(ir‘™,,e" Roxgenstrol) das beste. Mau hinter es mit gittern drei- drathigen Bindfaden zusammen, damit mau sie auseinander und zusammen rollen kann. Das iLtroh blos darauf zu «egen, ist eine unordentliche Wirthschaft we.l das Gartenland dadurch S >»-'«'». Matte» v°» Schilfrol-r find zu schwel, zu dick und zu holzig, Matten von Kuhhaaren sind die dauerhafte- K» niid besten. Aber man muß bei Regenwetter Laden darauf legen weck ste sonst das Regenwaffet einsangen -> Awer werden, mcht leid)t '
Fenster drücken und erkälten ' ’‘
Der beste Mist ist der v'on Pferden oder Efe n. Ka.in man ich» md?t ()fl- so kann mau getrost ein Gemenge aus Schaaf und Kuhmist nehmen
-Das Anlegen des Mistes macht die groste Kunst. . Der Mist muß rund he ' um, einen halben Fus über den Kasten her Vorgehen. Man trägt einen stufen Mist neben den andern hi», klopft und schüttelt ihn, damit keine Klumpen dar- lnn bleiben. Er muß durchaus gleich N. Kgen. Es dürfen keine Lücken noch dazwischen seyn, und wen» so die erste Lage gemacht ist, wird die
, Auf der Ebene wird bei Mist anderthalb Fus hoch gelegt an der Nordsette legt man ihn dicker? 'und last.ihn gegen Süden schräg ablaufen Auf frühen Mistbeeten kann» man zwi- 8™ ^E'»?"rettenen Mist, und die ?i -. 1°. altetrvkne Lvheleqen,
rtbci Laub taugt nicht dazu. Wer sehr ftub nn Jahre Mistbeete aukegt, kann Holzerde zwi,chen den Mist und die Eide legen. Der Mist wird fest getreuen ""d da er sich nach einiger Zeit, wenn der Kasten darauf kommt, feit • fomuß mm. Eofolls noch etoe Schlch'r W 9en* . Es ist aber keineswegs gleichviel wie viel Mist man nimmt. Frühe Mist
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