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das jff noch ärger. Ich habe einen Prediger gekannt, der ferne Aecker selbst ackerte, seinen Mist Mr, so gar um Lohn fuhr, und doch war er bm Mer dieser Arbeit im dem Schweiß seines Angesichts kaum im Stand sein bloßes Vrov kümmerlich genug zu erwerben Wer konnte ihn dmse Arbeiten erdenken ? Es ist wahr scin Amt muste nothwendig leiden , er muste seinen Zuhörern verächtlich werden; ober was hatte er für ein ander es Mittel sich zur Noth zu ernähren? Sollte er die Werktäge über betteln aehen^ Das wäre noch weit unanständiger gewesen, als Arbeiten. Zrey- lich aK'bt es Leute genug, die es nicht nöthig hätten, und die aus einem schändlichen Geitze sich so welk herablaßen. Diesen sollte man durch eine gute Aufsicht Maaß und Ziel setzen. Jenen elenden aber, die sich auskei- ne andre Art zu helfen wissen aus den gemeinen Einkünften des Landes unter die Arme greiffen, daß sie ein Leben führen konnten das ihres Standes würdig genug wäre.
Ueberhaupt aber wäre zu wünschen, daß ein jeder Geistlicher so^ge- seßt wäre, daß er bey einer ordentlichen Haushaltung keine wertere Sor- aen der Nahrung und insonderheit des Ackerbaus und der damit verknüpften Beschwerlichkeit hätte, sondern seine Zeit einzig und allem seinem so wich- tiaen Amte widmen könnte. Wenn er demfeibigen gehörig nachkommt, unv insonderheit dasjenige zu leisten sucht, was ich oben billig von ihm gefordert habe, so ist es ihm unmöglich eine weitläufige Oeconomie zu führen, dergleichen mit dem Ackerbau gemeiniglich verknüpft ist, welcher allein einen eignen Mann erfordert, und den nur diejenige für eine gerinne Beschäftigung ansehen, die nicht aus eigener Erfahrung wissen , -wie viel tausend Dinge!, und Kleinigkeiten die theile $eif kosten, theils zusammen genommen große folgen haben, bey dem Ackerbau besorgt werden müssen. Ich will nicht leugnen, daß ein Prediger auch auch in öco- nomifcben Dingen manche nützliche Versuche und Entdeckungen machen kann: Allem das ist sein Amt nicht. Ich gebe weiter zu, daß es mvielen Ländern höchst gefährlich sey, den Geistlichen die Güter zu nehmen, und durch eine allgemeine Caffe verwalten zu lassen. Aber ich glaube, wenn man dem Geistlichen seine Besoldung halb in trocknen Naturalien halb in haar Geld (Gärten und dergleichen Dinge, die man insonderheit aufdem Lands aar nicht entbehren kann, nicht zu vergessen) anweisen könnte, daß viele ihr Amt d-ff-rv-ssch-u kSnnttn, daß O e Haushaltungen der meistenb.ss-r stehenwm. den vaste theils jetzt «u wellläufig find, theilsvlel« Budget nicht Kenntnis
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