Mesffsche wöchentliche MlMtzk Unztlgtll Mö KchrMeu Acht und Vierzigstes Stück.
Dienstags den 2?een V7ov. 1770.1
Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtrscher gnädigsten Erlaubnis
V-n dem Barometer.
in wie fern man daraus die Veränderung der Witterung erkenne» kann.
j^M^er ein Barometer nicht weiter brauchen kann, als nach der dabey gedruckten Scala, und auf berselbigen befindlichen Anzeige der «ytSö Wirrung' öer verlieret einen sehr grosen Theil dessen Nutzens. Diese Anzeigungen sind gar wenig zuverläßig. Wer aber die Gründe veS Steigens und Fallens des Quecksilber- überhaupt weis, und auf die besondere vorkommende Umstände Achtung gibt, der kann mit sehr groser Wahrscheinlichkeit schliefen. Es sollten deswegen alle die, welche ein sogenannte- Wetterglas zu etwas mehr brauchen wollen, als zu sagen, mein Barometer ist heute gestiegen, sich vorzüglich diesen Theil der Naturlehre bekannt machen. Landwirthen ist er beynahe ganz unentbehrlich. Dieses und die vorige Abhandlung , wobcy auf dieses Werkzeug die Naturforscher erinnert wurden, gibt un6 Ursache an Hand hiervon ewige Erklärung zu thun. Sieck zwar nicht für solche, welche irr


