Ausgabe 
27.2.1770
 
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Neuntes Stück.

Dienstags den iitttt Februar, ii1o<

Mit Hochfürstl. Hessen Darmstadtischer gnädigsten Erlaubnis. ---------------------------------:--------------? '

i lieber die Geschichte.

krauen unfern Lesern so viel Einsichten zu, baß sie von dem gro- fen Nutzen Der Geschichte in ihrem Umfange und ihren mancher- ley Arten betrachtet überzeuget sind: wir wollen sie daher mit Den Vortheilen, welche nicht nur ein Gelehrter, sondern auch ein jeder andrer, insbesondre ein Frauenzimmer, aus der Geschichte ziehen kann , nicht wer­ter aufbalten. Aber auf welche Art muß man die Geschichte treiben,wen« man Die gehoffte Vortheile würklich erreichen will? Diese Frage ist von der größten Wichtigkeit, weil eben viel aus Unwissenheit deS rechten Weg- ihr vorgesetztes Ziel verfehlen.

Wir reden nicht von dem Gelehrten, der sich anderSwo RathS er­holen wird, wenn er es nicht bereits weiß, wie er es anzufangen hat: fonDcrn von jedermann dessen Stand eS erlaubt, in Der Jugend einige Stunden bey dem Unterricht zuzubringen, und nachgehends zuweilen noch eins und das andre zu lesen Gelegenheit hat.

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